1. BL.: Zwei Niederlagen am Wochenende

BL LogoOhne zählbaren Erfolg blieb die Mannschaft der 1. Bundesliga dieses Wochenende gegen Biesenfeld (Oberösterreich) und Feldkirchen (Steiermark). Dabei wäre vor allem am Samstag einiges möglich gewesen. Norbert hat im Eröffnungsspiel gegen Mihailovic ein 0:2 auf 2:2 ausgleichen können. Spielentscheidend dann beim Stand von 2:1 im fünften Satz ein strittiger Ball. Mihailovic entzog sich der Diskussion, ob er den Ball mit dem T-Shirt gespielt hat, mit den Worten, dass er es nicht gesehen habe. Da dem Schiedsrichter die  Sicht verstellt war, entschied der den Punkt für Mihailovic. Vor zwei Jahren gab es bereits eine unsportliche Aktion von Mihailovic, der damals einen zuvor gutgegebenen Ball dann plötzlich auch nicht mehr gesehen hat, nachdem der Schiedsrichter zu seinen Gunsten entschieden hat. Norbert nimmt nach kurzer Diskussion ein Time-Out. Mihailovic kann mit zwei Netzrollern und danach mit zwei sehenswerten Bällen auf 7:3 davon ziehen. Norbert kann nicht mehr zulegen und verliert das Spiel.

David und im abschließenden Einzel auch Norbert können Christian Wolf in keiner Phase gefährden und verlieren deutlich. Anton hatte gegen Michael Binder keine Probleme. David konnte sich im zweiten Einzel deutlich steigern und ging als 3:1 Sieger gegen Mihailovic von der Platte. Leider hatten Anton und David im Doppel einen rabenschwarzen Tag – mit der schwächsten Doppelleistung der letzten Jahre ging dieses Spiel mit 0:3 verloren. – Letztendlich ein bitteres 2:4 in Biesenfeld.

Im vorverlegten Sonntagsspiel gegen Feldkirchen war die Hoffnung auf mindestens einen Punktgewinn groß. Die ersatzgeschwächten Feldkircher (die Nummer 3 Tobias Siwetz ist verletzt) boten Martin Brandstätter als Nummer 3 auf. Ein im nachhinein logischer Aufstellungspoker brachte die Feldkircher auf die Siegesstraße. Die Nummer 1 der Feldkircher (Gregor Zafostnik) blieb im Einzel (gegen Anton und David) und im Doppel(gegen David und Norbert) ungefährdet. Nachdem Norbert gegen den groß aufspielenden Tobias Scherer wenig entgegen zu setzen hatte, blieb der Sieg von Anton gegen Brandstätter die einzige Ausbeute.