178 Burschen und 58 Mädchen waren bei der 3. ÖTTV-Nachwuchs-Superliga am Start. Auch wir waren wieder mit zahlreichen Nachwuchshoffnungen am Start. Sehr positiv war diesmal der Auftritt von Andy Garcia-Barbon, der die Gruppe 4 ohne Niederlage gewinnen konnte und damit souverän den Aufstieg in die Gruppe 3 schaffte. Darüber hinaus gibt es diesmal leider nicht allzu viel Positives zu berichten. In der Gruppe 3 kam Florian Kellner unter 14 Teilnehmern nicht über Rang 12 hinaus und muss absteigen. In der Gruppe 4 schaffte Otto Graf ein wenig glücklich mit einem 2:4 den Aufstieg ins Obere Play-Off und landete schlussendlich auf dem guten 5. Platz. Der gesundheitlich etwas angeschlagene Lukas Gruber schaffte ebenfalls den Aufstieg ins Obere Play-Off, verlor dann am Sonntag sehr unglücklich sein erstes Spiel (auch weil ihm der Schiedsrichter übel mitspielte) und gab ohne Rücksprache mit den Betreuern die beiden restlichen Spiele kampflos ab – frusteriert und auch nicht ganz gesund. Damit muss er aber als insgesamt 8. (von 14 Teilnehmern) absteigen!! – Für Laurin Groier war die erste Teilnahme an der Gruppe 4 ein Erlebnis der besonderen Art, er spielte auch sehr gut mit, es reichte schließlich aber nur für Rang 12. Damit muss auch er wie Lukas Gruber wieder in die Einstiegsgruppe absteigen.
In der Gruppe 5 startete Manfred Schuhmacher gut, verlor dann aber den Faden und Spiel um Spiel. Ein letztes Aufbäumen kam zu spät, als 11. muss auch er (in die Gruppe 6) absteigen. Sehr unglücklich agierten unsere drei Spieler in der Gruppe 6. Anton Vernydub wurde in der Vorrunde mit einem Verhältnis von 3:3 nur 6. und damit Vorletzter. Insgesamt belegte er trotz guter Leistungen nur Rang 13. Sehr brav spielte Stefan Lucanin (Vorrunde 4:2), am Sonntag ging es ihm dann weniger gut und er belegte insgesamt Rang 8. Die große Enttäuschung kam mit den Ergebnislisten: Auch Stefan muss wieder in die Einstiegsgruppe absteigen. Diesen Abstieg konnte Andreas Holzinger mit einem 5-Satz-Sieg gegen Stefan Lucanin gerade noch abwenden. Andi wurde 7. und hielt sich damit gerade noch in der Gruppe 7.
Bei den Einsteigern U18 belegte Daniel Basnar bei seinem Superliga-Debüt den 6. Platz, Arthur Vernydub wurde 10. – Den zweiten Lichtblick gab es bei den U13-Einsteigern: Erik Seper (im Foto links ganz links) belegte den hervorragenden 2. Platz und darf sich damit über den unerwarteten, aber hoch verdienten Aufstieg freuen. Alexander Wurm belegte Rang 14 (unter 31 Teilnehmern).
Der 4. und letzte Durchgang der ÖTTV-Nachwuchs-Superliga findet eine Woche nach Ostern in Linz statt.
32 Senioren trafen sich am Dreikönigstag zum traditionellen Senioren-Doppelturnier in der Längenfeldgasse. Wie immer wurden die Paarungen frei zusammengelost. 32 Nennungen waren natürlich eine optimale Zahl: So gab es genau 4 Gruppen mit je vier Paarungen. Die beiden Ersten der Vorrundengruppen stiegen in den Hauptraster auf, die Dritt- und Viertplatzierten der Vorrundengruppen kamen in den Trostbewerb. Es gab viele sehr knappe Entscheidungen, eine Paarung war aber eine Klasse für sich und gewann das heurige Turnier souverän: der LSV-Wiener-Liga-Spieler Richard Komina und der Sportklub-Senior Christoph Sutrich waren nicht zu biegen. Dahinter landete mit Robert Panner (diesmal mit Albert Ernst) ein Dauergast auf dem Siegerfoto. – Die Stimmung war wie immer sehr gut, die Verköstigung ebenfalls. Und so wurde einerseits hart gekämpft, andererseits kam aber auch die Unterhaltung nicht zu kurz.
Andrea Lazar und Heinz Hotwagner hatten zwar Pech mit einer sehr starken Vorrundengruppe – hier belegten die späteren Finalisten Komina/Sutrich und Ernst/Panner die Plätze 1 und 2 -, ließen aber im Trostbewerb bis zum Finale nicht anbrennen. Und im Endspiel gab es einen hauchdünnen Fünfsatzerfolg gegen Adrian Manu und Christa Binder. Die gesamten Ergebnisse auf einem Blick:
1. Richard Komina / Christoph Sutrich, 2. Albert Ernst / Robert Panner, 3. Zoltan Kovacs / Peter Tencl, 4. Claudia Huyer / Gerhard Bauer; 5. Elfriede Zeller / Peter Simunek, Gabriele Raffeis / Albert Achleitner, Rudolf Pospisil / Pia Strauß, Hou Xiaoqun / Christian Steininger. – Trostbewerb: 1. Heinz Hotwagner / Andrea Lazar, 2. Adrian Manu / Christa Binder, 3. Monika Schratt / Herbert Stuhlhofer, 4. Friedhelm Wolf / Gerhard Hanzal; 5. Franz Raffeis / Wolfgang Kaufmann, Wilhelm Schönsleben / Günther Jähnert, Karl Trzil / Joachim Prantl und Friedrich Kamenik / Marco Reiter.
Und alle freuen sich schon auf das Heiligen-Dreikönigs-Doppelturnier am 6. Jänner 2018.
Vier ambitionierte Nachwuchsspieler (Raphael Gottweis, Fabian Garmroudi, Florian Kellner und Lukas Gruber) und vier ebenso ambitionierte Senioren (Claudia Huyer, Wolfgang Kaufmann, Wilhelm Schönsleben und Marco Reiter) fuhren am 1. Jänner 2017 am Nachmittag zu Anton Kutis nach Topolcany in die Slowakei, um vier Tage gemeinsam intensiv zu trainieren. Anton Kutis sorgte mit einigen Sparringpartnern und mit seinem hervorragenden Einsatz für perfekte Trainigsbedingungen. Alle waren mit großem Einsatz bei der Sache. Auch Peter Raidl schaltete sich immer wieder ins Training ein. Dass das Training mehr als anstrengend war, sieht man auch an der zittrigen Hand des slowakischen Co-Trainers, der – völlig verausgabt – keine ruhige Hand mehr für ein gelungenes Foto hatte. Schade – aber auch so waren alle hochzufrieden und freuen sich schon auf den nächsten Trainingsaufenthalt in Topolcany.
Der TISCHTENNIS SPORTKLUB WIEN wünscht allen Spielerinnen und Spielern, Mitgliedern, Sponsoren und Gönnern sowie allen Freunden des Tischtennissports ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest, geruhsame Feiertage und alles Gute für 2017, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit!
Wir hoffen auf ein gesundes Wiedersehen am 6. Jänner 2017 bei unserem traditionellen Senioren-Doppelturnier.
Die Frühjahrssaison beginnt bereits am Wochenende 7./8.1.2017 mit den Bundesliga-Auswärtsspielen in Wels und Oberndorf.
Der WTTV-Frühjahrsdurchgang beginnt in der Woche vom 9. – 13.1.2017. – Wir wünschen allen unseren Mannschaften best möglichen Erfolg.
Am Vorweihnachts-Wochenende mussten unsere Bundesliga-Herren in die Steiermark reisen. Am Samstag waren wir beim bis dahin punktelosen Schlusslicht SV Leoben zu Gast und hofften auf einen weiteren Punktezuwachs. Unsere Mannschaft konnte sich aber an die doch recht schwierigen Spielbedingungen in der kleinen Halle nie gewöhnen und ging nach schwachen Leistungen mit 2:6 unter. Selbst unser Routinier Anton Kutis fand nicht zu seinem gewohnten Spiel und vergeigte gegen Thomas Probst sogar eine 2:0-Satzführung. Das war am vorletzten Spieltag schon eine herbe Enttäuschung – und ein gewaltiger Rückschlag im Kampf um einen Platz unter den ersten 8 der Tabelle. Anton Kutis und Norbert Rapolt sorgten gegen Stefan Hufnagl wenigstens für eine geringfügige Resultatverbesserung. Ein Punktegewinn war aber leider nicht in Reichweite. Mit dieser Niederlage im Gepäck musste man die Weiterreise nach Feldkirchen bei Graz antreten, wo am Sonntag unser letztes Hinrundenspiel gegen die Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch stattfand.
Hier waren die Voraussetzungen von Beginn an besser – musste der Gegner doch aufgrund der kurzfristigen Erkrankung eines Spielers zu zweit antreten. Unsere Mannschaft spielte zwar weit besser als am Samstag, in entscheidenden Phasen war aber die Verunsicherung deutlich zu erkennen. Anton Kutis vergab gegen den Slowenen Zafostnig neuerlich eine 2:0-Satzführung, auch Norbert Rapolt verlor gegen den Slowenen in fünf Sätzen. Und da Raphael Gottweis leider wieder leer ausging, mussten wir uns mit einem 5:5-Remis begnügen. Fast schon kurios, dass wir uns trotz dieser enttäuschenden Ergebnisse in der Tabelle um einen Platz auf Rang 8 verbessern konnten. Wir sind jetzt mit dem 9. (Kapfenberg/2) punktegleich und haben auf den Letzten (Leoben) gerade einmal einen Punkt Vorsprung. Dieser 8. Platz ist aber für den Frühjahrsdurchgang unser Minimalziel. Diesen Platz wollen wir auf jeden Fall erreichen. Unser Team wird auch während der sehr kurzen Weihnachtspause fleißig trainieren, denn schon am 7. Jänner steht das nächste Meisterschaftsspiel auf dem Programm!