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2. WTTV-Nachwuchs-Ranglistenturnier: Starkes Debüt von Mohammad Hussaini

17.10.2017

Hussaini MohammadBeim 2. WTTV-Nachwuchs-Ranglistenturnier konnten unsere Nachwuchsspieler wieder mit guten Ergebnissen aufwarten. In der Liga konnte Daniel Basnar zwar seinen Erfolg vom 1. Ranglistenturnier nicht wiederholen, mit Rang 3 unmittelbar hinter seinem Klubkollegen Laurin Groier erzielte er dennoch wieder ein sehr gutes Ergebnis. Erfreulich auch der 7. Platz von Erik Seper bei seinem allerersten Antreten in der Liga. – In der Gruppe 1 belegten Manfred Schuhmacher, Stefan Lucanin und Andreas Holzinger die Plätze 1 – 3, alle drei steigen damit in die Liga auf. In der Gruppe 2 schafften Rafael Ganneshofer und Stefan Zaric mit den Plätzen 3 und 4 ebenfalls den Aufstieg, Baran Badiyi-Tabar belegte den 6. Platz (von 13 Startern). Auch in der Gruppe 3 darf sich einer unserer Nachwuchsspieler über den Aufstieg freuen: Felix Kraus belegte den 3. Platz. Justin Macher kam diesmal über Rang 11 nicht hinaus.

In der Gruppe 4 gab Hsiao Zach neuerlich eine gelungene Talentprobe ab, mit dem 2. Platz schaffte er auch dieses Mal den Aufstieg. Sergey Ozerov gewann mit nur einer Niederlage die Gruppe 5. Und auch bei den Einsteigern stellen wir zwei Aufsteiger: Sonja Graf (2. Platz bei den Mädchen) und Mohammad Hussaini (Bild links), der bei seinem allerersten Turnier gleich den 2. Platz (unter 13 Teilnehmern!) in der Einstiegsgruppe U13 schaffte. Insgesamt also durchwegs erfreuliche Ergebnisse, die unsere gute Nachwuchsarbeit bestätigen. Das 3. WTTV-Nachwuchs-Ranglistenturnier findet am Wochenende 16./17.12.2017 statt – bitte um verlässliche Vormerkung!

Souveräner 4:0-Sieg in Verona beim TT-Intercup-Auftakt 2017/18

16.10.2017

DSC_0009 kleinUnsere 2. Mannschaft (Raphael Gottweis, Fabian Garmroudi, Manuel Fischer) machte beim Auftakt zum TT-Intercup 2017/18 in Verona mit den Gastgebern kurzen Prozess und gewann sicher mit 4:0.  Die Italiener waren aber kein wirklicher Maßstab. In den drei Einzelspielen kamen unsere drei Burschen eigentlich nie in Gefahr, einen Satz zu verlieren. Schade, dass die Italiener das Spiel offenbar sehr rasch hinter sich bringen wollten. Vereinbart war, dass wir um 16.00 Uhr in die Halle kommen und um 17.00 Uhr beginnen. Schon um 16.05 Uhr wollten sie die Aufstellung machen, ab 16.20 Uhr drängten sie auf den Beginn und um 16.30 Uhr war es dann so weit. Es gab keine Begrüßung, keine Vorstellung der Mannschaften, einen sehr formlosen Austausch der Gastgeschenke – und nach nicht einmal einer Stunde war alles vorbei. Zum abendlichen Bankett kamen nur ein Spieler (mit seiner Frau) und der Schiedsrichter. Die Unterbringung und das Essen waren in Ordnung, insgesamt war es aber eine schon mehr als lieblose Abwicklung. Unser 84. TT-Intercup-Spiel (insgesamt unser 134. Europacupspiel) war damit auch schon wieder Geschichte. Am Sonntag hatten wir bei herrlichem Wetter noch die Gelegenheit, uns die historische Stadt Verona ein wenig anzusehen, ehe es am Abend per Flug (via Frankfurt) wieder zurück nach Wien geht. Am kommenden Wochenende geht es im TT-Intercup weiter, da ist dann unsere Erste dran: Norbert Rapolt, Wolfgang Päuerl und Chen Rui (begleitet von Brigitte Coser und Peter Raidl) werden in Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina, antreten.

Sieg und Niederlage gegen die niederösterreichischen Mannschaften – Norbert blieb gegen Guntramsdorf unbesiegt

15.10.2017

Wolfgang hatte sich für sein Debüt im heurigen Jahr des Grunddurchgangs der Bundesliga einen sehr schwierigen Gegner ausgesucht. Franz Kraus-Güntner, Jörg Pichler und Alexander Reitner spielen sehr gut gegen unseren Defensivspezialisten. So war ein durchaus enger Kampf zu erwarten.
Gleich zu Beginn konnte sich Anton gegen den sehr starken Verteidiger Kraus-Güntner im Nachspiel des fünften Satzes knapp durchsetzen. Wolfgang musste sich Pichler sehr deutlich ohne Satzgewinn geschlagen geben. Pichler zog beidseitig sehr sicher und zwang Wolfgang zu Fehlern in den teilweise auch längeren Ballwechseln. Rui ist weiterhin weit entfernt von seiner Bestform, die er auch im Training zeigen kann. Im Nachwuchsduell gegen Reitner hatte er in vier Sätzen das Nachsehen.
Pichler konnte seine gute Form auch gegen Anton konservieren und Anton wie im Vorjahr eine Niederlage zufügen. Damit war das Spiel von Wolfgang gegen Reitner, der sehr stark gegen Verteidiger spielen kann, schon enorm wichtig. Wolfgang fand gut ins Spiel und siegte letztendlich in vier Sätzen. Rui konnte seine schnelle Vorhand gegen Kraus-Güntner zu selten einsetzen, beziehungsweise war sein restliches Spiel zu fehlerhaft. Mehr als ein Satzgewinn war dabei nicht zu holen. Auch Anton tat sich gegen Reitner sehr schwer. Im fünften Satz konnte Anton einen 1:5-Rückstand und einen 8:9-Rückstand noch in einen Sieg ummünzen. Rui war gegen Pichler danach ohne wirklicher Chance, und auch Wolfgang war im Verteidigerduell gegen Kraus-Güntner zu fehlerhaft, um dem Spiel noch eine entscheidende Wende geben zu können.

So war die 3:6-Niederlage die erste Saisonniederlage des Jahres

Anton Kutis 2/1
Wolfgang Päuerl 1/2
Rui Chen 0/3

IMG_9614Im Sonntagspiel gegen Guntramsdorf kam statt Wolfgang wieder Norbert zum Einsatz.  Anton eröffnete gegen den unangenehm spielenden beidseitigen Noppenspieler Amir Ahmed. Nach zwei hart umkämpften Sätzen und Satzgleichstand konnte uns Anton als 3:1-Sieger in Führung bringen. Der heute sehr stark spielende Norbert gelang gegen Yuri Matviychuk der Ausbau der Führung. Er besiegte den Favoriten in vier Sätzen. Rui fand auch gegen Mandl nicht aus seinem Formtief. Zu passiv und monoton konnte er sich nie von Mandl absetzen. Das Spiel wurde nur durch Spannung geprägt – und sah Mandl als knappen 3:2-Sieger.
Anton blieb gegen Matviychuk ohne Chance und Satzgewinn. Dafür hatte Norbert den motiviert und bemühten Mandl ohne Satzverlust sicher im Griff.
Rui hatte gegen Ahmed nicht den Funken einer Chance – und war weit entfernt von einem Satzgewinn.
Beim Stand von 3:3 war Anton gegen Mandl weit mehr gefordert als erwartet, da Anton auch viele ungezwungene Fehler unterliefen. Dennoch brachte er uns wieder mit 4:3 in Führung. Rui blieb auch gegen Matviychuk ohne Chance auf einen Satzgewinn – der erneute Ausgleich.
Mit einer der besten Partien seit langem fixierte Norbert sein 3:0. Er ließ Ahmed mit konsequentem Matchplan und fehlerarmem Spiel wenig Chance. Ein souveräner 3:0 Sieg brachte vor dem Doppel die neuerliche Führung.
Auch dieses Doppel begann für uns nach Wunsch. Rasch war eine Zweisatzführung herausgespielt. Guntramsdorf machte aber das Spiel noch einmal spannend – und stellte den Satzausgleich her. Im fünften Satz führten Anton und Rui bereits mit 4:0 – nach dem Ausgleich zum 5:5 gelangen Rui dann doch noch einige sehenswerte Punkte. Die Beiden gewannen den Satz mit 11:7 – und fixierten damit den knappen 6:4-Sieg.

Anton Kutis 2/1
Norbert Rapolt 3/0
Rui Chen 0/3
Kutis/Chen 1/0


 

Gute Leistungen unserer Nachwuchshoffnungen beim 1. Durchgang der ÖTTV-Nachwuchs-Superliga

10.10.2017

37314937800_8b8ce92e8e_hDer 1. Durchgang der ÖTTV-Nachwuchs-Superliga wurde am Wochenende 7. und 8. Oktober 2017 in Kapfenberg ausgetragen. Dabei durfte unser Betreuerteam mit den gezeigten Leistungen größtenteils sehr zufrieden sein. Vor allem am Samstag zeigten einige Spieler hervorragendes Tischtennis. Insgesamt dürfen wir uns über zwei Sieger (Chen Rui gewann die U21-Einsteiger, Daniel Basnar die U18-Einsteiger) und zwei weitere Aufsteiger (Erik Seper als 2. der U15-Einsteiger und Hsiao Zach / im Foto links ganz links) als 3. der U11-Einsteiger) freuen. Sehr gut spielten auch Lukas Gruber (7. in der Gruppe 4) und Andreas Holzinger (8. in der Gruppe 5), beide verloren aber leider am Sonntag ihr erstes Spiel und danach ein wenig den Faden. Manfred Schuhmacher (4. in der Gruppe 5) ließ ebenfalls phasenweise sein Können aufblitzen, agierte insgesamt aber zu wankelmütig. Florian Kellner (12. in der Gruppe 3) merkte man leider den Trainingsrückstand aufgrund seiner Matura an. Stefan Lucanin (2. bei den U18-Einsteigern) zeigte ebenfalls sehr gute Leistungen und scheiterte nur an seinem Vereinskollegen Daniel Basnar; vielleicht darf er ja doch noch aufsteigen. Sehr schönes Tischtennis zeigte auch Laurin Groier (5. bei den U21-Einsteigern). Ein gelungenes Superliga-Debüt feierten auch Stefan Zaric und Rafael Ganneshofer – insgesamt überwogen aber die positiven Erlebnisse am Wochenende.

Wir sind sehr, sehr traurig – Nandor Röck ist am 26.9.2017 gestorben

01.10.2017

Nandi RöckIm Mai 1980 kam das Ehepaar Susanna und Nandor Röck zu uns in den Verein, im Schlepptau ihren damals knapp 9jährigen Sohn Michael. Sie spielten mit großer Leidenschaft Tischtennis, interessierten sich sehr für das Tischtennis-Geschehen (so machten Susi und Nandi auch sehr bald die Schiedsrichterprüfung) und engagierten sich mit großem Einsatz und viel Liebe bei uns im Verein. Im Jänner 1994 wurde Nandor Röck von der Generalversammlung zum Obmann-Stellvertreter des neugegründeten TTC Wiener Sportclub gewählt. Nandi bekleidete diese Funktion dann mehr als 23 Jahre. Bei diversen Turnierveranstaltungen und Feierlichkeiten war Nandor ein überaus beliebter, fleißiger und umsichtiger Mitarbeiter. Der Schock war riesengroß, als im August 2016 wenige Tage nach seinem 67. Geburtstag ein Gehirntumor festgestellt wurde. Wir alle hofften natürlich sehr, dass Nandi und die Ärzte die schlimme Krankheit in den Griff bekommen würden. In den letzten Monaten ging es ihm aber leider von Tag zu Tag schlechter. Am 26. September 2017 verlor Nandor schließlich seinen Kampf gegen diese schreckliche Krankheit. Unser Mitgefühl gilt ganz besonders seinem Sohn Michael, seiner Schwiegertochter und seiner Enkelin. Lieber Nandi, wir werden dich nie vergessen!

Wir verabschieden uns von Nandor Röck am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 14.00 Uhr am Wiener Zentralfriedhof, Tor 2.


 

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