2. Bundesliga: 6:4-Sieg im Lokalderby gegen Mariahilf-Langenzersdorf

29.10.2020

SKFL He2 SGMLNach dem zu zweit errungenen Remis im Derby gegen Wohnpark Alt-Erlaa standen am zweiten Wochenende die Partien in Sierndorf und bei WAT Mariahilf auf dem Programm. In Sierndorf durften wir ein Spiel auf Augenhöhe erwarten, wir rechneten aber nicht mit einem entfesselten Martin Kinslechner. Trotz guter Leistungen unseres Trios mussten wir den Weinviertlern letztendlich zu einem 6:3-Sieg gratulieren. Armond Bolbolian, Daniel Dittrich und Lukas Gruber verbuchten je einen Sieg gegen den Nachwuchsspieler Dominik Tarmann. Dass der Routinier Tomas Janci seine drei Einzel gewinnen würde, war fast vorauszusehen, auch wenn ihm Daniel Dittrich alles abverlangte. Dass aber auch Martin Kinslechner alle drei Einzel gewinnen würde, überraschte letztlich doch – aber er erwischte einfach einen Traumtag. – Am Sonntag ging es dann in die Liniengasse zur Spielgemeinschaft Mariahilf-Langenzersdorf, und hier präsentierte sich vor allem Armond Bolbolian in Topform. Mit drei Einzelsiegen und dem Sieg im Abschlussdoppel mit Lukas Gruber avancierte Armond zum Vater des Sieges. Lukas Gruber (gegen Oliver Kolbert) und Daniel Dittrich (gegen Mathias Kral) steuerten je einen Erfolg zum vielumjubelten 6:4-Sieg bei. Bravo, Burschen!

3:3 im Krimi gegen Feldkirchen

26.10.2020

image0-7Nachdem Anton auf Grund der aktuellen Covid-19 Situation in der Slowakei nach dem letzten Spiel am Samstag die Heimreise antreten musste, wurde überlegt, die Reise in die Steiermark zu zweit (Norbert und David) anzutreten, oder Wolfgang, der nach einem zweiwöchigen Urlaub erst spät am gestrigen Sonntag nach Wien zurückgekehrt ist, einzusetzen.
Wolfgang selbst hat sich sofort bereit erklärt, das Spiel zu bestreiten.

Und er startete fulminant. Im Eröffnungsspiel gegen den steirischen Legionär Zafostnik startet der beinahe fehlerfrei. Sicher in der Verteidigung – Zafostnik zu ungeduldig im Angriff. Wolfgang punktet immer wieder direkt mit dem eigenen Service. Zafostnik konnte nach rascher Führung im dritten Satz verkürzen, doch Wolfgang ließ sich den vierten Satz nicht nehmen. Nach der überraschenden 1:0-Führung munkelte man bereits, dass Wolfgang nicht auf Urlaub, sondern auf einem Trainingslager war.

Die zweite Partie war nichts für schwache Nerven. David, der gegen Scherer noch nie verloren hat, wenn auch die meisten Partien knapp in fünf Sätzen ausgetragen wurden, startete denkbar schlecht in das Spiel. Rasch lag er 0:2 zurück und fand lange kein Mittel, das druckvolle Spiel von Scherer zu stören. Einem schnellen Satzgewinn folgte ein umkämpfter vierter Satz. David konnte bei 8:10 zwei Matchbälle abwehren und schließlich auch den Satzgleichstand herstellen. Bei 8:6 sah es so aus, als ob die Serie der knappen Siege von David weitergehen sollte – Scherer hatte dieses Mal aber das bessere Ende für sich – und siegt mit 11:9.
Beim Stand von 1:1 kam es zum Spiel von Norbert gegen Siwetz. Norbert konnte an die Leistungen der letzten Wochen anschließen, und dieses Spiel deutlich gewinnen.
Im anschließenden Doppel gelang Norbert und David nach gewonnenem erstem Satz nicht mehr viel – das 1:3 ließ ein wenig Enttäuschung zurück.
Somit erfolgte das nächste Einzel von David gegen Zafostnik. Nach dem Gewinn des Eröffnungssatzes spielte David die besten Sätze der Saison. Er hatte im zweiten und dritten Satz jeweils Satzbälle, wobei Zafostnik einen auf unglaubliche Weise abwehren konnte. Ein Topspinduell in höchstem Tempo beendet Zafostnik mit dem Punkt auf 10:10. Beim Stand von 1:2 war Davids Widerstand gebrochen und der vierte Satz nur noch Formsache.
Also musste das Spiel von Wolfgang gegen Scherer über Unentschieden oder Niederlage entscheiden. Wolfgang startete schlecht, verlor den ersten Satz und war ohne wirklichem Ballwechsel auch im zweiten Satz gleich mit 0:5 zurück. Bei 0:2-Satzrückstand konnte sich Wolfgang besser auf das Spiel seines Gegners einstellen. Wieder wurden die Nerven strapaziert, letztendlich konnte Wolfgang das Spiel noch mit zwei Satzsiegen im Nachspiel knapp für sich entscheiden und den unerwarteten Punkt sicherstellen.

1. Bundesliga: 1:4 im Heimspiel gegen Ebensee

24.10.2020

image0-6Mit einigen Erwartungen gingen die Spieler der 1. Mannschaft in die Partie gegen Ebensee. Vor 10 Zuschauern wurden diese aber gleich im Eröffnungsspiel gehörig gedämpft. Anton Kutis fand gegen Karabec nie ins Spiel und verlor ohne Satzgewinn (-10, -6, -9), wobei man von außerhalb der Spielbox bis zum Ende das Gefühl hatte, dass Anton gute spielerische Möglichkeiten besitzt, um diese Partie zu gewinnen.
Das zweite Einzel bestritten David und der heuer zu Ebensee gewechselte Christian Wolf. Im ersten Satz kam David mit Wolfs Aufschlägen überhaupt nicht zu recht, und er verlor diesen Satz deutlich. Ab dem zweiten Satz funktionierte die Serviceannahme deutlich besser – David nahm zu den richtigen Zeitpunkten Risiko und konnte den Satzausgleich herstellen. Durch einen Blitzstart in Satz 3 war Wolf im dritten Satz ungefährdet. Auch im vierten Satz lief David meist hinterher. Letztendlich siegte Wolf in vier Sätzen. (-6, 8, -4, -9).
Im Spiel der beiden auf Nummer 3 aufgestellten Spieler kam es zum Duell von Norbert gegen Promberger. Norbert gelang ein beinahe fehlerfreier erster Satz, der ihm rasch den Satzgewinn brachte. Eine Serviceumstellung (er servierte beinahe nur mit der Rückhand) brachte Promberger wieder zurück ins Spiel, da Norbert sich nicht gleich auf die Aufschläge einstellen konnte. Der dritte Satz wogte hin und her – letztendlich mit dem besseren Ende für Norbert. Diesen Vorsprung hat er aber gleich zu Beginn des vierten Sätzen wieder eingebüßt, da ein 0:5 nicht mehr aufzuholen war. Promberger begann auch den Entscheidungssatz stärker – doch Norbert konnte sich nochmals steigern. Nach 3:5 hieß es am Ende 11:6 – Promberger wurden am Ende die schnellen Oberschnittservice von Norbert zum Verhängnis, die er über die gesamte Spielzeit nicht retournieren konnte (6, -7, 10, -5, 6).

Das folgende Doppel zwischen David/Norbert und Wolf/Promberger verlief über weite Strecken ausgeglichen. Norbert und David lagen im ersten und zweiten Satz lange voran, konnten die Führung am Ende aber nicht verteidigen und verloren noch beide Sätze. Einen ausgeglichenen dritten Satz konnten sie gewinnen. Dennoch reichte es am Ende nicht zum Ausgleich. (-8, -9, 8, -7). – Anton hatte mit dem schnellen Spiel und den Aufschlägen von Wolf große Probleme. Trotz eines deutlichen Satzgewinnes (3. Satz) war er über die restliche Spielzeit der unbeweglichere und harmlosere Spieler. Selten konnte er seinen Gegner unter Druck setzen und musste sich insgesamt gesehen deutlich mit 1:3 geschlagen geben (-7, -8, 4, -7).

1:4 im „Go Sports“-Derby gegen Mauthausen

19.10.2020

image0-5Die Firma „Go Sports“ von Andreas Kopriva war in diesem Corona-Sommer nicht untätig und unterstützt die beiden Bundesligavereine seit diesem Spieljahr. Die erste Begegnung der beiden Teams wurde daher von vielen Seiten mit Spannung erwartet.

Im Eröffnungsspiel konnte David dem langjährigen Bundesligaspieler Bernhard Kinz-Presslmayer lange Paroli bieten. David gelangen gleich viele Punkte wie seinem Gegner, dennoch gab es am Ende eine 1:3-Niederlage. (-10, -9, 5, -12). Unmittelbar danach traf Anton auf Martin Leonhartsberger. Leonhartsberger nahm Risiko, ließ die Bälle wenig springen und versuchte das Spiel schnell zu gestalten. Dies gelang ihm mit Fortdauer der Begegnung immer besser. Anton konnte die zwischenzeitliche 2:1-Satzführung nicht nutzen und verlor die Partie noch mit 2:3.
Norbert ließ im anschließenden dritten Einzel Martin Schaumberger keine Chance und gewann deutlich in drei Sätzen. Im Doppel zeigt Bernhard Kinz-Presslmayer seine Extraklasse. Er spielte groß auf und gewann die beiden ersten Sätze beinahe im Alleingang. Norbert und David konnten meist nur reagieren und zu wenig agieren. Erst im dritten Satz gelang es ihnen, selbst Akzente zu setzen. Schließlich setzte sich das Doppel Kinz-Presslmayer/Schaumberger mit 3:1 durch.
Danach hatte Anton gegen Kinz-Presslmayer im ersten Satz alles unter Kontrolle. Bei 10:7 konnte Kinz-Presslmayer auf 10:10 ausgleichen. Das spannende Nachspiel entschied der Mauthausner mit 18:16 für sich. Dies war auch gleichbedeutend mit Antons Niederlage, da er in den folgenden beiden Sätzen ohne Chance blieb.

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Damit endete das Spiel, welches vor zirka 30 Zusehern sehr freundschaftlich ausgetragen wurde, mit einem 4:1-Sieg der Mannschaft aus Mauthausen.

Sensationeller Saisonstart in der 2. Herren-Bundesliga

18.10.2020

BL2 WPAEUngünstiger hätten die Vorzeichen vor dem Saisonstart unserer 2. Mannschaft gar nicht stehen können: Einen Tag vor dem Spiel vor dem Spiel musste Michael Kraft in die Corona-Quarantäne, da er Kontakt mit einem positiv getesteten Erkrankten hatte, und da alle anderen in Frage kommenden Ersatzspieler bereits in ihren Mannschaften gespielt hatten, mussten wir im Wiener Derby gegen Wohnpark Alt-Erlaa zu zweit antreten! Und das Spiel begann auch wie auf einer schiebenen Ebene: Lukas Gruber hatte im Duell der Nachwuchsspieler gegen Phillip Hudribusch nicht den Funken einer Chance, während Armond Bolbolian am Nebentisch gegen Ugljesa Lukic die beiden ersten Sätze verlor – da war ein rasches Ende zu befürchten. Unser Neuzugang Bolbolian zeigte dann aber ein großes Kämpferherz und drehte die Partie noch in einen 3:2-Sieg. Als er aber anschließend gegen Jörg Pichler ohne Siegchance blieb, schien ein Punktgewinn bereits in weiter Ferne – jetzt hätten unsere beiden Spieler ja alle ausständigen Spiele gewinnen müssen. Aber sie schafften das schier Unmögliche! – Zunächst besiegte Lukas Gruber Ugljesa Lukic in vier Sätzen, ebenso deutlich setzte sich Armond Bolbolian gegen Phillip Hudribusch durch. Und dann kamen die Spiele des Tages. Zunächst rang Lukas Gruber den haushohen Favoriten Jörg Pichler mitg 17:15 im 5. Satz nieder und dann entschied unser Duo auch noch das abschließende Doppel hauchdünn für sich. Respekt! – Ein Punktgewinn unter diesen Voraussetzungen verdient unsere Hochachtung – großartige Leistung, wir freuen uns auf mehr!

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