1. BL.: Zwei Niederlagen am Wochenende

05.12.2021

BL LogoOhne zählbaren Erfolg blieb die Mannschaft der 1. Bundesliga dieses Wochenende gegen Biesenfeld (Oberösterreich) und Feldkirchen (Steiermark). Dabei wäre vor allem am Samstag einiges möglich gewesen. Norbert hat im Eröffnungsspiel gegen Mihailovic ein 0:2 auf 2:2 ausgleichen können. Spielentscheidend dann beim Stand von 2:1 im fünften Satz ein strittiger Ball. Mihailovic entzog sich der Diskussion, ob er den Ball mit dem T-Shirt gespielt hat, mit den Worten, dass er es nicht gesehen habe. Da dem Schiedsrichter die  Sicht verstellt war, entschied der den Punkt für Mihailovic. Vor zwei Jahren gab es bereits eine unsportliche Aktion von Mihailovic, der damals einen zuvor gutgegebenen Ball dann plötzlich auch nicht mehr gesehen hat, nachdem der Schiedsrichter zu seinen Gunsten entschieden hat. Norbert nimmt nach kurzer Diskussion ein Time-Out. Mihailovic kann mit zwei Netzrollern und danach mit zwei sehenswerten Bällen auf 7:3 davon ziehen. Norbert kann nicht mehr zulegen und verliert das Spiel.

David und im abschließenden Einzel auch Norbert können Christian Wolf in keiner Phase gefährden und verlieren deutlich. Anton hatte gegen Michael Binder keine Probleme. David konnte sich im zweiten Einzel deutlich steigern und ging als 3:1 Sieger gegen Mihailovic von der Platte. Leider hatten Anton und David im Doppel einen rabenschwarzen Tag – mit der schwächsten Doppelleistung der letzten Jahre ging dieses Spiel mit 0:3 verloren. – Letztendlich ein bitteres 2:4 in Biesenfeld.

Im vorverlegten Sonntagsspiel gegen Feldkirchen war die Hoffnung auf mindestens einen Punktgewinn groß. Die ersatzgeschwächten Feldkircher (die Nummer 3 Tobias Siwetz ist verletzt) boten Martin Brandstätter als Nummer 3 auf. Ein im nachhinein logischer Aufstellungspoker brachte die Feldkircher auf die Siegesstraße. Die Nummer 1 der Feldkircher (Gregor Zafostnik) blieb im Einzel (gegen Anton und David) und im Doppel(gegen David und Norbert) ungefährdet. Nachdem Norbert gegen den groß aufspielenden Tobias Scherer wenig entgegen zu setzen hatte, blieb der Sieg von Anton gegen Brandstätter die einzige Ausbeute.

Die TT-WM 2021 in Houston brachte einige Überraschungen

04.12.2021

Truls 2Die Tischtennis-WM 2021 in Houston ist mittlerweile Geschichte. Aufgrund des derzeitigen Lockdowns war es für uns wenigstens eine Möglichkeit, mit unserem Lieblingssport verbunden zu bleiben. Und da gab es doch einige Überraschungen. Bei den Damen war zwar China dominant wie eh und jeh, bei den Herren bröckelte die Überlegenheit der vergangenen Jahre aber doch ein wenig ab. Zwar blieb unser Werner Schlager nach wie vor der letzte „nicht-chinesische“ Weltmeister im Herren-Einzel (Werner Schlager gewann den Titel 2003 in Paris), dahinter gab es aber doch zahlreiche Sensationen. Nicht durch einen der Japaner (etwa Harimoto) oder Koreaner, sondern durch zwei Europäer: Erstens durch Timo Boll, der sich mit 40 Jahren noch einmal eine WM-Medaille holte (Bronze), zweitens und vor allem aber durch den erst 19jährigen Schweden Truls Möregardh (im Bild links), der als Nummer 77 der Weltrangliste ins Finale kam und erst dort die Überlegenheit von Fan Zhendong anerkennen musste. Zu den Gewinnerinnen der WM zählten in der Damen-Doppel-Konkurrenz aber insbesondere die 58 Jahre Ni Xia Lian und ihre halb so alte Partnerin Sarah de Nutte, die sich sensationell in das Halbfinale vorkämpften und Luxemburgs erste WM-Medaille redlich verdienten. Für das 157 cm große Energiebündel bedeutete der Start in Houston die insgesamt 22. WM-Teilnahme. Neben Bronze 2021 für Luxemburg hatte „Nixi“ außerdem Gold mit der Mannschaft und im Mixed sowie Bronze (alles 1983) und Silber (1985) im Doppel für China gewonnen. Aber im Alter von 58 Jahren noch eine WM-Medaille, ist schon außergewöhnlich! – Die ÖsterreicherInnen spielten diesmal eine eher bescheidene Rolle.

Die Finalergebnisse:

Herren-Einzel, Finale
Fan Zhendong CHN – Truls Möregardh SWE 4:0 (6,9,7,8)

Herren-Doppel
Kristian Karlsson/Mattias Falck SWE – Jang Woojin/Lim Jonghoon KOR 3:1 (8,13,-11,10)

Damen-Einzel, Finale
Wang Manyu CHN – Sun Yingsha CHN 4:2 (-11,7,-6,6,8,15)

Damen-Doppel
Wang Manyu/Sun Yingsha CHN – Hina Hayata/Mima Ito JPN 3:0 (9,7,8)

Mixed-Doppel
Wang Chuqin/Sun Yingsha CHN – Tomokazu Harimoto/Hina Hayata JPN 3:0 (2,5,8)

Die ITTF zählt bereits 227 Mitgliedsstaaten

ITTF_LogoMit der Aufnahme der Falkland-Inseln zählt die ITTF nunmehr 227 Mitgliedsstaaten und ist damit der weltgrößte internationale Sportdachverband. Argentinien hat vergeblich lange Zeit gegen die Aufnahme der Falkland-Inseln gestimmt, da sie die Inseln nach wie vor als argentinisches Territorium betrachten.

Erstmals steht eine Frau an der Spitze der ITTF

5592_400x224Petra Sörling wurde in Houston/USA zur neuen Weltverbands-Präsidentin (ITTF) gewählt. Die Schwedin folgt an der ITTF-Spitze als erste Frau dem Deutschen Thomas Weikert, der nicht mehr kandidiert hatte, nach. Sörling ist seit fast 20 Jahren in leitenden Funktionen des Tischtennissports auf verschiedenen Ebenen tätig. Seit 2003 ist sie Schwedens TT-Präsidentin. Die Malmöer Immobilien-Managerin wurde 2009 in das ITTF-Exekutivkomitee gewählt und ist seit 2013 die für Finanzen zuständige ITTF-Vizepräsidentin.„Ich möchte die Position des Tischtennissports als eine der weltweit führenden Sportarten sichern, noch weiter nach oben streben und an der Spitze der Sportgemeinschaft als moderner, diverser und geeinter Sportweltverband stehen“, sagte Sörling in ihrer Antrittsrede. „Wir befinden uns in einer sich schnell wandelnden Zeit, wenn es um Wirtschaft und Sport geht. Es geht nicht nur um Tischtennis. Wir müssen uns weiterentwickeln, ohne jedoch unsere Tradition oder unsere Grundwerte zu verlieren.“ (von der Homepage des ÖTTV www.oettv.org)

Lockdown vorerst einmal bis 11.12.2021 verlängert

02.12.2021

Die Bundesregierung hat erwartungsgemäß den Lockdown bis 11.12.2021 verlängert. Es besteht daher auch weiterhin ein Betretungsverbot für Sporthallen (Ausnahmen: Spitzensportregelung; Bundesliga, Nachwuchs-Kaderspieler). Wir bitten um Verständnis. Wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden. Alles Gute und BLEIBT GESUND!

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