Peter Raidl als ASVÖ-Bundesfachwart für Tischtennis wieder gewählt

25.06.2019

ASVÖ LogoAnlässlich der ASVÖ-TT-Nachwuchs-Bundesvergleichskämpfe in Steinbrunn fand auch die jährliche Tagung der Fachwarte der Sparte Tischtennis statt. Auf dem Programm standen Berichte, Diskussionen und ein Gedankenaustausch. Die Bundesvergleichskämpfe 2020 wurden nach Bregenz vergeben. Und am Ende stand die Neuwahl des Bundesfachwartes auf dem Programm. Peter Raidl wurde dabei einstimmig als Bundesfachwart wieder gewählt, auch sein Vertreter Christian Grabmann aus Oberösterreich wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.

ASVÖ-TT-Nachwuchs-Bundesvergleichskämpfe 2019: Sensationeller Sieg im U18-Doppel durch Stefan Lucanin und Stefan Zaric

23.06.2019

ASVÖ BVK 2019 Doppel U18Die ASVÖ-TT-Nachwuchs-Bundesvergleichskämpfe 2019 wurden im schönen VIVA-Sportzentrum in Steinbrunn ausgetragen. Dabei gab es von unseren Spielern sehr starke Leistungen und höchst erfreuliche Ergebnisse. Im Mannschaftsbewerb (hier bilden immer ein U18-, ein U15- und ein U13-Spieler ein Team) holten Stefan Zaric (Stefan Lucanin), Alexander Wurm und Paul Dobretsberger einen starken 3. Platz, wobei der Einzug ins Endspiel nur hauchdünn verpasst wurde – Stefan Zaric unterlag Fabian Kindl im 5. Satz 9:11. Schon vorher zeigte Stefan Zaric beim Sieg über den Badener Marc Sagawe eine hervorragende Leistung. Paul Dobretsberger verlor in der Mannschaft kein einzige Spiel und auch im U15-Einzel wurde er erst im Semifinale gestoppt. Sehr stark! Im U13-Einzel konnte er leider nicht antreten, da er am Sonntag mit seiner Klasse auf Schulsportwoche fahren musste. Sensationell unser U18-Doppel Stefan Lucanin und Stefan Zaric, die sich in einen wahren Rausch spielten und sowohl im Semifinale als auch im Finale ganz knapp im 5. Satz gewinnen konnten und damit Gold holten. Auch wenn es am Sonntag im Einzel ergebnismäßig nicht ganz nach Wunsch klappte, war es insgesamt doch ein sehr positives Wochenende.

Sehr nette Saisonabschlussfeier am Flötzersteig

KlubfestFast 70 Spielerinnen und Spieler trafen sich am Dienstag, dem 18. Juni 2019 am Flötzersteig zu unserer Saisonabschlussfeier, bereits der dritten gemeinsamen mit unserem Spielgemeinschaftspartner Flötzersteig. Die beiden Obmänner Roland Kariger und Peter Raidl betonten bei ihren Begrüßungsreden auch die gute, erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir an diesem Abend auch gebührend feiern durften. Unsere Meister-Mannschaften (Herren-Wiener-Liga, U18-Liga, U15-Liga, U13-Liga und U13-Gruppe-I) wurden ebenso geehrt wie alle Spielerinnen und Spieler, die in den Einzelreihungslisten auf einem der ersten drei Plätze landeten. Ganz besonders hervorgehoben wurde auch unser Österreichischer Meistertitel im U13-Doppel durch Paul Dobretsberger und Stephan Wyss. Auch kulinarisch wurde einiges geboten, diesmal sorgte unsere Herta Vornyanszky für ein ausgezeichnetes kaltes Büffet mit drei verschiedenen Nudelsalaten sowie Aufstrichen, angesichts der vorherrschenden Temperaturen fanden auch die gekühlten Getränke reißenden Absatz. Insgesamt ein sehr gelungener Abend.

Saisonabschlussfeier am Dienstag, 18. Juni 2019

10.06.2019

weihnachtsfeier-6Wir wollen auch heuer wieder eine sehr erfolgreiche Saison Revue passieren lassen und gemeinsam den Saisonabschluss feiern. Wir haben insgesamt fünf Meistertitel zu feiern, darunter alle vier prestigeträchtigen Titel in den drei Nachwuchs-Ligen und in der Wiener Herren-Liga sowie in der U13-Gruppe-I. Wir hoffen natürlich bei diesem geselligen Abend auf zahlreichen Besuch. Bitte zahlt den Unkostenbeitrag in der Höhe von 10 Euro möglichst bald, spätestens aber bis 15. Juni 2019 bei Ivana Masarikova beziehungsweise Claudia Huyer oder Peter Raidl ein, ihr helft uns damit sehr bei den Planungen und Vorbereitungen. In diesem Unkostenbeitrag sind das kalte Büffet und alle Getränke beinhaltet.

Alle Spielerinnen und Spieler, die in der abgelaufenen Meisterschaftssaison in ihrer Liga/Klasse/Gruppe in der Einzelreihungsliste einen Platz unter den Top 3 erreicht haben, erhalten eine schöne Urkunde. – Außerdem wollen wir an diesem Abend auch über die Mannschaftsaufstellungen in der Saison 2019/20 plaudern – bitte kommt also alle vorbei!

Vor 25 Jahren in Melbourne: Peter Raidl wird Vize-Weltmeister im Senioren-Einzel-40

33555_1274790850273_4937864_nDie 7. TT-Weltmeisterschaften für Senioren wurden im Mai 1994 in Melbourne in Australien ausgetragen. Eine Monsterveranstaltung: Mehr als 1800 Teilnehmer aus 54 Nationen kämpften fünf Tage lang auf 66 Tischen um die begehrten Trophäen in den einzelnen Alterskategorien. Unter den Teilnehmern auch sechs Sportklub-Spieler, neben Peter Raidl auch Gerhard Pöschl und die mittlerweile leider bereits verstorbenen Fritz Dischendorfer, Anton Lindner, Eduard Prasil und Robert Stratil. Von dieser Veranstaltung schrieb seinerzeit Fritz Dischendorfer in unseren Vereinsanchrichten unter dem Titel „Hallengezitter“: Ein Zustand, den uns Peter Raidl laufend bescherte. Anfangs in der Vorrunde noch in bescheidenem Ausmaß, denn seine drei Gegner, ein Deutscher, ein Slowene und ein Australier, die in ihrer Einspielphase furchterregend agierten, wurden von Peter Raidl ohne Satzverlust behandelt. Hiermit war er „schon“ unter den besten 256 von insgesamt über 500 Teilnehmern in der Kategorie „Senioren ab 40“. Zur Erholung gab es in der 1. Hauptrunde ein Freilos.

33555_1274790890274_5194278_nDann aber wurde es ernst, besonders für den Deutschen Schäfer, der mit 18:21, 9:21 eliminiert wurde. Hierauf ging es der als Nr. 2 gesetzte britische Angriffsspieler Nigel Eckersley, Bronzemedaillengewinner bei der Senioren-WM 1992, mit besonderem Elan an und gewann den 1. Satz 21:19; damit hatte er aber alle seine Asse ausgespielt und verlor die weiteren Sätze 9:21 und 12:21. Etwas weniger Mühe bereitete dann der Schweizer Wendelin Greter, der sich mit 16:21 und 20:22 würdig verabschiedete, dabei im 2. Satz aber ab 20:14 keinen einzigen Punkt mehr machte. – Im Achtelfinale kam dann der russiche Ex-Weltklassespieler Anatoli Amelin (Vize-Weltmeister 1967 im Herren-Doppel, zweifacher Bronze-Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und sechsfacher Bronzemdaillengewinner bei Europameisterschaften), eine mehr als harte Nuss, die nach einer ausgezeichneten Partie 21:15 und 21:8 geknackt werden konnte. Anschließend reihte sich im Viertelfinale der Brite Ian Robertson (damals Profi in der Deutschen Bundesliga und mit Eckersley Finalist im Doppel-40) in die Liste der Raidl-Opfer ein, wollte dies im 2. Satz aber absolut nicht zur Kenntnis nehmen und gewann diesen 21:19, hatte damit aber sein Pulver verschossen, der 3. Satz ging mit 21:16 wieder an Peter Raidl. Dies war vorerst einmal ein „Probe-Gezitter“, denn die eigentliche Nervenbelastung gab es dann im Semifinale gegen den Deutschen Dieter Jürgens, dem hünenhaften Klubkollegen von Liang Geliang. Anfangs konnte er sich auf Peters Schnittwechsel schlecht einstellen und lag 11:16 zurück. Mit acht furiosen Angriffsbällen ging er aber 19:16 in Führung und gewann den 1. Satz 21:19.

62068_1274790450263_4139006_nDer zweite Satz brachte für die zahlreichen Raidl-Fans auf der Tribüne ein echtes „Hallengezitter“. Anfangs ein Spiel Punkt auf Punkt bis 13:13, dann ging der Deutsche nach einem der längsten Ballwechsel mit 18:14 in Führung, worauf sich Peter Raidl mühevoll auf 18:18 heranarbeitete, bei 19:20 aber den ersten Matchball abwehren musste. Dann war es nur noch Nervensache und auch Glück, dass Raidl mit einem spektakulären Angriffsball mit 26:24 den Satzausgleich herstellte. Im 3. Satz ging Peter gegen den anscheinend entnervten Hünen gleich 5:0 in Führung; dieser erholte sich aber unerwartet und ging sogar 13:12 in Führung, um nach 15:15 schließlich unter dem Jubel der Österreicher mit 17:21 unterzugehen. Damit war die Sensation perfekt: Peter Raidl stand im Finale des Hauptbewerbes dieser Monsterveranstaltung. Das Finale brachte dann gegen den sechsfachen Welt- und dreifachen Vizeweltmeister Liang Geliang ein ehrenvolles 9:21, 13:21, schließlich wurde alles erreicht, was in sechs aufreibenden Tagen zu erreichen war.“ Danke für diesen Bericht, „Fridido“…

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