Sehr nette Saisonabschlussfeier am Flötzersteig

23.06.2019

KlubfestFast 70 Spielerinnen und Spieler trafen sich am Dienstag, dem 18. Juni 2019 am Flötzersteig zu unserer Saisonabschlussfeier, bereits der dritten gemeinsamen mit unserem Spielgemeinschaftspartner Flötzersteig. Die beiden Obmänner Roland Kariger und Peter Raidl betonten bei ihren Begrüßungsreden auch die gute, erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir an diesem Abend auch gebührend feiern durften. Unsere Meister-Mannschaften (Herren-Wiener-Liga, U18-Liga, U15-Liga, U13-Liga und U13-Gruppe-I) wurden ebenso geehrt wie alle Spielerinnen und Spieler, die in den Einzelreihungslisten auf einem der ersten drei Plätze landeten. Ganz besonders hervorgehoben wurde auch unser Österreichischer Meistertitel im U13-Doppel durch Paul Dobretsberger und Stephan Wyss. Auch kulinarisch wurde einiges geboten, diesmal sorgte unsere Herta Vornyanszky für ein ausgezeichnetes kaltes Büffet mit drei verschiedenen Nudelsalaten sowie Aufstrichen, angesichts der vorherrschenden Temperaturen fanden auch die gekühlten Getränke reißenden Absatz. Insgesamt ein sehr gelungener Abend.

Saisonabschlussfeier am Dienstag, 18. Juni 2019

10.06.2019

weihnachtsfeier-6Wir wollen auch heuer wieder eine sehr erfolgreiche Saison Revue passieren lassen und gemeinsam den Saisonabschluss feiern. Wir haben insgesamt fünf Meistertitel zu feiern, darunter alle vier prestigeträchtigen Titel in den drei Nachwuchs-Ligen und in der Wiener Herren-Liga sowie in der U13-Gruppe-I. Wir hoffen natürlich bei diesem geselligen Abend auf zahlreichen Besuch. Bitte zahlt den Unkostenbeitrag in der Höhe von 10 Euro möglichst bald, spätestens aber bis 15. Juni 2019 bei Ivana Masarikova beziehungsweise Claudia Huyer oder Peter Raidl ein, ihr helft uns damit sehr bei den Planungen und Vorbereitungen. In diesem Unkostenbeitrag sind das kalte Büffet und alle Getränke beinhaltet.

Alle Spielerinnen und Spieler, die in der abgelaufenen Meisterschaftssaison in ihrer Liga/Klasse/Gruppe in der Einzelreihungsliste einen Platz unter den Top 3 erreicht haben, erhalten eine schöne Urkunde. – Außerdem wollen wir an diesem Abend auch über die Mannschaftsaufstellungen in der Saison 2019/20 plaudern – bitte kommt also alle vorbei!

Vor 25 Jahren in Melbourne: Peter Raidl wird Vize-Weltmeister im Senioren-Einzel-40

33555_1274790850273_4937864_nDie 7. TT-Weltmeisterschaften für Senioren wurden im Mai 1994 in Melbourne in Australien ausgetragen. Eine Monsterveranstaltung: Mehr als 1800 Teilnehmer aus 54 Nationen kämpften fünf Tage lang auf 66 Tischen um die begehrten Trophäen in den einzelnen Alterskategorien. Unter den Teilnehmern auch sechs Sportklub-Spieler, neben Peter Raidl auch Gerhard Pöschl und die mittlerweile leider bereits verstorbenen Fritz Dischendorfer, Anton Lindner, Eduard Prasil und Robert Stratil. Von dieser Veranstaltung schrieb seinerzeit Fritz Dischendorfer in unseren Vereinsanchrichten unter dem Titel „Hallengezitter“: Ein Zustand, den uns Peter Raidl laufend bescherte. Anfangs in der Vorrunde noch in bescheidenem Ausmaß, denn seine drei Gegner, ein Deutscher, ein Slowene und ein Australier, die in ihrer Einspielphase furchterregend agierten, wurden von Peter Raidl ohne Satzverlust behandelt. Hiermit war er „schon“ unter den besten 256 von insgesamt über 500 Teilnehmern in der Kategorie „Senioren ab 40“. Zur Erholung gab es in der 1. Hauptrunde ein Freilos.

33555_1274790890274_5194278_nDann aber wurde es ernst, besonders für den Deutschen Schäfer, der mit 18:21, 9:21 eliminiert wurde. Hierauf ging es der als Nr. 2 gesetzte britische Angriffsspieler Nigel Eckersley, Bronzemedaillengewinner bei der Senioren-WM 1992, mit besonderem Elan an und gewann den 1. Satz 21:19; damit hatte er aber alle seine Asse ausgespielt und verlor die weiteren Sätze 9:21 und 12:21. Etwas weniger Mühe bereitete dann der Schweizer Wendelin Greter, der sich mit 16:21 und 20:22 würdig verabschiedete, dabei im 2. Satz aber ab 20:14 keinen einzigen Punkt mehr machte. – Im Achtelfinale kam dann der russiche Ex-Weltklassespieler Anatoli Amelin (Vize-Weltmeister 1967 im Herren-Doppel, zweifacher Bronze-Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und sechsfacher Bronzemdaillengewinner bei Europameisterschaften), eine mehr als harte Nuss, die nach einer ausgezeichneten Partie 21:15 und 21:8 geknackt werden konnte. Anschließend reihte sich im Viertelfinale der Brite Ian Robertson (damals Profi in der Deutschen Bundesliga und mit Eckersley Finalist im Doppel-40) in die Liste der Raidl-Opfer ein, wollte dies im 2. Satz aber absolut nicht zur Kenntnis nehmen und gewann diesen 21:19, hatte damit aber sein Pulver verschossen, der 3. Satz ging mit 21:16 wieder an Peter Raidl. Dies war vorerst einmal ein „Probe-Gezitter“, denn die eigentliche Nervenbelastung gab es dann im Semifinale gegen den Deutschen Dieter Jürgens, dem hünenhaften Klubkollegen von Liang Geliang. Anfangs konnte er sich auf Peters Schnittwechsel schlecht einstellen und lag 11:16 zurück. Mit acht furiosen Angriffsbällen ging er aber 19:16 in Führung und gewann den 1. Satz 21:19.

62068_1274790450263_4139006_nDer zweite Satz brachte für die zahlreichen Raidl-Fans auf der Tribüne ein echtes „Hallengezitter“. Anfangs ein Spiel Punkt auf Punkt bis 13:13, dann ging der Deutsche nach einem der längsten Ballwechsel mit 18:14 in Führung, worauf sich Peter Raidl mühevoll auf 18:18 heranarbeitete, bei 19:20 aber den ersten Matchball abwehren musste. Dann war es nur noch Nervensache und auch Glück, dass Raidl mit einem spektakulären Angriffsball mit 26:24 den Satzausgleich herstellte. Im 3. Satz ging Peter gegen den anscheinend entnervten Hünen gleich 5:0 in Führung; dieser erholte sich aber unerwartet und ging sogar 13:12 in Führung, um nach 15:15 schließlich unter dem Jubel der Österreicher mit 17:21 unterzugehen. Damit war die Sensation perfekt: Peter Raidl stand im Finale des Hauptbewerbes dieser Monsterveranstaltung. Das Finale brachte dann gegen den sechsfachen Welt- und dreifachen Vizeweltmeister Liang Geliang ein ehrenvolles 9:21, 13:21, schließlich wurde alles erreicht, was in sechs aufreibenden Tagen zu erreichen war.“ Danke für diesen Bericht, „Fridido“…

Bundesliga-Finalturnier: Ein 6:1-Sieg gegen Oberndorf bringt uns den 5. Platz in der 2. Bundesliga

BL FinaleDas Abschlussturnier der Bundesliga-Saison 2018/19 fand im neuen Salzburger Sportzentrum-Nord statt. Unverständlich, dass bis wenige Tage vor dem Turnier kein genauer Austragungsmodus feststand, auf die schriftliche Ausfertigung der Bundesliga-Durchführungsbestimmungen für die Saison 2019/20 warten wir bis heute. Aber die Bundesliga hat offenbar andere Probleme, denn beim Spiel um den Meistertitel zwischen der SPG Linz und Stockerau kam es zu einem handfesten Skandal. Der Meister ist noch immer nicht endgültig gekürt, jetzt geht die Partie einmal durch alle Instanzen. Und wir haben auch gespielt. Eine eigentlich nahezu bedeutungslose Partie gegen den 3. der 2. Bundesliga-B, Union Oberndorf. Unsere Mannschaft (oben in der Westbahn bei der Heimfahrt David Klaus, Anton Kutis und Wolfgang Päuerl) setzte sich überraschend klar mit 6:1 durch, nur Wolfgang verlor gegen Christian Wolf (und das nur hauchdünn 9:11 im 5. Satz). Wir eroberten damit Rang 5, aber auch der 6. Platz hätte zum Aufstieg in die neu gegründete 1. Bundesliga Challenge League gereicht. Ob wir dieses Aufstiegsrecht aber auch wahrnehmen, scheint angesichts des wenig attraktiven Spielsystems und der wenigen Runden derzeit mehr als fraglich.

Bei den Österreichischen Meisterschaften U21, U18, U15: Keine großen Überraschungen

ÖM U15Unsere Jüngsten haben die Latte ja sehr hoch gelegt, als Paul Dobretsberger und Stephan Wyss von den ÖM U13 mit der sensationellen Goldmedaillen nach Hause kamen. Leider konnten da unsere älteren Nachwuchsspieler ergebnismäßig nicht mithalten. Bei den ÖM U15 in Freistadt (am Start waren von uns Erik Seper, Rafael Ganneshofer, Paul Dobretsberger, Stephan Wyss, Lionel Stuft und Anton Kahofer; Foto links) mussten wir uns mit Teilerfolgen zufrieden geben. Bei den ÖM U18 in Kufstein (Lukas Gruber, Stefan Lucanin, Stefan Zaric, Erik Seper) und bei den ÖM U21 in Rif bei Hallein (Lukas Gruber, Stefan Lucanin, Stefan Zarc, Laurin Groier, Florian Kellner) sahen die Betreuer zwar gute Leistungen und einige sehr gute Spiele, aber leider keine nennenswerten Ergebnisse. Da ist der Abstand zur österreichischen Spitze derzeit doch recht deutlich. Vor allem die Erfolge bei den Jüngsten und der Trainingsfleiß der meisten Nachwuchsspieler lassen uns aber für die Zukunft wieder hoffen.

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