Anton Kahofer, Lionel Stift und Stephan Wyss in Szombathely beim ITTF Premium Junior Circuit im Einsatz

08.11.2019

Szombathely 1Der ITTF Premium Junior Circuit macht vom 6. – 10.11.2019 Station in Szombathely (Ungarn), dem ehemaligen Steinamanger. Nach den großartigen Ergebnissen bei den Wiener Meisterschaften wurden Anton, Lionel und Stephan, betreut von Ivona Baskarad und Chris Kautsky, gegen eine sehr starke Konkurrenz aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Unsere Jungs agierten bei ihrem ersten internationalen Einsatz doch recht nervös und verhalten. Im Mannschafts- bewerb gab es gegen Belgien, Niederlande / Griechenland und Slowenien jeweils 0:3-Niederlagen, Anton gelang gegen Belgien immerhin ein Satzgewinn. Es ist auf jeden Fall eine sehr wertvolle Erfahrung, die unsere Burschen hier machen dürfen. Mal sehen, ob sie morgen in den Individualbewerben schon ein wenig mutiger agieren.

SENSATIONELL – 21mal Gold, 13mal Silber, 18mal Bronze

05.11.2019

IMG-20191104-WA0000Phantastisch, unglaublich – mit so einem beeindruckenden Gesamtergebnis haben wohl nicht einmal unsere allergrößten Optimisten gerechnet. Die Wiener Meisterschaften 2019 wurden zu wahren Festspielen der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig. Dabei einzelne Spieler hervorzuheben, fällt schwer. Beeindruckend waren die Geschlossenheit – 18 verschiedene Aktive erzielten Platzierungen! – und der äußerst positive Teamgeist. Lionel STIFT eroberte nicht weniger als vier Goldmedaillen, jeweils dreimal Gold holten Lukas GRUBER und Norbert RAPOLT, zweimal Wiener Meister wurden Ivona BASKARAD, Paul DOBRETSBERGER, Erik SEPER und Stefan ZARIC. Mit insgesamt 52 Medaillen haben wir heuer wohl einen Rekord für die Ewgikeit aufgestellt. Besonders erfreulich war auch, dass einerseits alle Favoriten ihre Setzung bestätigen konnten, andererseits aber auch zahlreiche Platzierungen nicht wirklich erwartet werden durften. Das war der Lohn für eine hervorragende Arbeit und einen großartigen Einsatz. Das engagierte Betreuerteam durfte mit allen Schützlingen wirklich hochzufrieden sein!

WrM 2019 U14 WrM 2019 U13  Oben links: Die Siegerehrung U13; oben rechts: Die Siegerehrung U14. In insgesamt sechs Bewerben (U13-Einzel, U14-Einzel, U15-Einzel, U15-Doppel, U17-Einzel, Herren-Einzel) gab es reine Sportklub-Flötzersteig-Endspiele, in zwei Bewerben (U14- und U15-Einzel) waren wir sogar schon ab dem Semifinale unter uns.

WrM 2019 U12  WrM 2019 U17Oben links: Die Siegerehrung im U12-Einzel; oben rechts: Die Siegerehrung im U17-Einzel. – Von Tag zu Tag dachten wir, die Ergebnisse seien nicht mehr zu übertreffen, unsere Burschen ließen uns aber von Tag zu Tag mehr jubeln. Wir dürfen uns wahrlich über ein unglaubliches Ergebnis freuen.

WrM 2019 U21 Doppel  WrM Gruppe

Norbert Rapolt dreifacher Wiener Meister – großartiger Auftakt der Wiener Meisterschaften 2019

02.11.2019

WrM 2019 He EinzelWar das ein großartiger Auftakt der Wiener Meisterschaften 2019! Am Freitag, dem 1. November 2019, standen die Bewerbe der Allgemeinen Klasse auf dem Programm, und schon hier konnten wir die beste Bilanz seit der Gründung der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig erzielen. Sechs Wiener Meistertitel (dreimal Norbert Rapolt – im Herren-Einzel, Herren-Doppel mit Daniel Dittrich und im Mixed-Doppel mit Ivona Baskarad; zweimal Ivona Baskarad (im Damen-Doppel mit Anna Pfeffer und im bereits erwähnten Mixed-Doppel; einmal Daniel Dittrich im Herren-Doppel), zweimal Silber (Lukas Gruber im Herren-Einzel, Ivona Baskarad im Damen-Einzel) und dreimal Bronze (Florian Kellner und Lukas Gruber im Mixed-Doppel, mit Daniela Magerle beziehungsweise Sophie Schuster sowie Paul Dobretsberger im Bewerb Einzel unter 1500 RC) – das ist eine unglaubliche Bilanz, die wir an den Folgetagen wohl nur sehr schwer überbieten werden können. (Wir können es vorwegnehmen: Es sollte gelingen!).

WrM 2019 He DoppelEs würde den Rahmen sprengen, bei diesen unglaublichen Ergebnissen auf alle Spieler und Spielerinnen im Detail einzugehen, wir wollen aber drei ganz besonders hervorheben. Da ist natürlich einmal unser dreifacher Wiener Meister Norbert Rapolt, der sich vor allem den Titel im Einzel schon lange verdient hatte. Norbert wurde bisher bereits sechs Mal Wiener Meister, zum ersten Mal 1998 im Mixed-Doppel mit Karin Albustin, ein Titel im Herren-Einzel blieb ihm bisher aber verwehrt. Mit seinen heurigen drei Titeln (sein letzter Titel stammt aus der Saison 2012/13) steht er nun bei neun Titeln. Dabei wurde ihm der Titel im Einzel nicht leicht gemacht. Schon in der 1. Runde musste er gegen Harald Kinzl einen 1/2-Rückstand wettmachen. Danach folgten deutliche Siege gegen Eric Tang und Tobias Koszik, ehe er gegen Albert Wilder einen 0/2-Satzrückstand und im Entscheidungssatz noch einen 5/9-Rückstand umdrehen musste. Im Finale gegen Lukas Gruber spielte Norbert dann völlig gelöst ganz groß auf. Apropos Lukas Gruber. Er sorgte aus unserer Sicht mit dem Finaleinzug wohl für die positivste Überraschung. Auch er hatte in der 1. Runde hart zu kämpfen (5. Satz 11:9 gegen Richard Komina), danach spielte Lukas aber großartig und eliminierte der Reihe nach die Wiener Meister der beiden letzten Jahre, Martin Schuster und Oliver Kolbert und im Halbfinale dann noch den Routinier Andreas Kopriva. Dieser 2. Platz glänzt für ihn beinahe wie Gold.

Sehr stark auch wieder Ivona Baskarad, die sich sowohl im Damen-Doppel (mit Anna Pfeffer) als auch im Mixed-Doppel (mit Norbert Rapolt, diesen Titel sogar ohne Satzverlust!) Gold holte und im Einzel nur knapp scheiterte. In den Rahmenbewerben gaben unsere Jugendlichen schon vielversprechende Talentproben ab und hatten die Gelegenheit, sich an die doch recht ungewohnten Bedingungen zu gewöhnen. Das war insgesamt ein unglaublich starker erster Tag, der den Spielern und dem Betreuerteam alles abverlangt hat. Einfach gewaltig!

Sieg und Niederlage in Niederösterreich

28.10.2019

image0Am Samstag kam es zum ewigen Duell gegen Gumpoldskirchen, welches meist ein Garant für Spannung und ein knappes Ergebnis ist. Wir boten erstmals wie geplant in dieser Saison Lukas Gruber auf, der heuer in der Bundesligamannschaft Fuß fassen soll. Die ersten drei Spiele boten gleich zwei kleine Überraschungen: Anton konnte gegen die gegnerische Nummer 1 (Franz Kraus-Güntner) einen deutlichen 3:0-Sieg feiern. (meist entwickelte sich hier in Gumpoldskirchen eine sehr knappe Partie). Die zweite Überraschung war die deutliche Niederlage von Lukas Gruber gegen sein Nachwuchspendant bei Gumpoldskirchen Lukas Bulant. Beim heurigen Debüt wirkte Lukas Gruber verkrampft und konnte seine selbst sehr hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Die einzige Konstante war das Spiel von Norbert gegen Clemens Gal, dass wie immer erst im fünften Satz entschieden wurde. Gal führte bereits mit 7:1, ehe das Spiel nochmals spannend wurde. Letztendlich konnte sich Gal mit 11:9 durchsetzen.
Gal spielte dann gegen Anton groß auf, dennoch konnte sich Anton in vier knappen Sätzen durchsetzen. Norbert ließ Bulant keine Chance, Kraus Güntner Lukas ebensowenig.
Beim Stand von 3:3 besiegte auch Anton Bulant deutlich. Lukas spielte gegen Gal eine gute Partie, musste sich aber in vier knappen Sätzen ebenfalls geschlagen geben. An diesem Tag blieb Norbert gegen Kraus-Güntner ohne wirklicher Chance. Mehr als ein Satzgewinn war nicht möglich.
So musste erstmals beim Stand von 4:5 ein Doppel entscheiden. Wir stellten nach den bisherigen Regeln Lukas (als Nachwuchsspieler) und Anton auf und waren überrascht, dass die Gegner mit Kraus-Güntner und Gal an die Platte traten. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass die Regel, dass der Nachwuchsspieler im Doppel antreten muss, heuer gefallen ist. Die Bestimmungen sind diesbezüglich sehr schwammig formuliert und nicht eindeutig. Im nach dem Spiel einsetzenden Mailverkehr meint der Bundesligavorsitzende Frank Mair, dass wir „für diese Saison damit leben müssen“.

Zurück zum entscheidenden Doppel: Anton und Lukas harmonierten gut und konnten die ersten beiden Sätze knapp gewinnen und waren im dritten Satz (9:11) knapp vor dem Sieg. Danach riss der Faden, beide begingen vermeidbare Fehler und waren in der Folge chancenlos. Mit 4:11 und 5:11 gingen die beiden Entscheidungssätze deutlich verloren.

Am Sonntag waren wir dann in Baden zu Gast. Hier stellten Anton und Norbert rasch die Weichen auf Sieg. Norbert besiegte Ahmadian mit 3:1, Anton schlug Varga 3:0. Im Duell der Nachwuchsspieler schlug Sagawe Lukas deutlich 3:0. Lukas konnte im ersten Stand einen großen Rückstand aufholen, um den Satz im Nachspiel noch zu verlieren. Danach fand er in keiner Phase mehr zu seinem Spiel und verlor deutlich. Danach musste sich Norbert ebenfalls Sagawe geschlagen geben. Norbert konnte Satzbälle in den ersten beiden Sätzen nicht verwerten und verlor dreimal im Nachspiel. Am Nebentisch besiegte Anton Ahmadian ebenfalls in vier Sätzen. Einen wichtigen Sieg konnte dann Lukas gegen Varga beisteuern. Beim Stand von 2:1 wurde es im vierten Satz noch einmal eng. Lukas behielt die Nerven und gewann im Nachspiel. Nach dem Premierensieg heuer konnte Lukas auch Ahmadian fordern. Hier gingen die knappen Sätze (Satz 1 und 4) an den Gegner, womit Lukas die Niederlage akzeptieren musste.
Anton gegen Sagawe und Norbert gegen Varga hatten dann keine Probleme, um den fünften Sieg im sechsten Spiel zu fixieren.

Die Siegesserie geht weiter – 6:3 gegen Oberpullendorf

20.10.2019

SKFL OberpullendorfDieses Sonntag-Vormittagsspiel war nichts für schwache Nerven. Die junge Oberpullendorfer Mannschaft präsentierte sich von ihrer allerbesten Seite, und so entwickelte sich ein überaus spannendes Spiel. David Klaus, Wolfgang Päuerl und Norbert Rapolt lagen nach etwa einer Stunde schon mit 1:3 zurück, um danach Spiel und Spiel zu gewinnen und letztendlich noch als 6:3-Sieger die Halle zu verlassen. David war mit drei Einzelsiegen heute der Vater des Sieges, hatte aber vor allem mit Florian Schmidt seine liebe Not. Wolfgang gewann zwei Einzel (gegen Philipp Patzelt und Florian Schmidt, beide Partien relativ sicher), hatte aber gegen Martin Gutschi wenig Chancen. Norbert steuerte den sechsten Punkt bei (gegen Philipp Patzelt), stand aber in seinen drei durchwegs ausgeglichenen Partien insgesamt 14 Sätze lang am Brett (2:3, 1:3, 3:2). – Damit ist unsere Erste nach dem 5. Spieltag (wir haben allerdings noch das Nachtragsspiel gegen die Spielgemeinschaft Mariahilf-Langenzersdorf offen) eine von zwei Mannschaften ohne Punkteverlust. Die Bonuspunkte vom Eröffnungsturnier mit eingerechnet, liegen wir auf Tabellenrang 3 – mit diesem Saisonstart dürfen wir durchaus zufrieden sein.

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