1. Bundesliga: 1:4 im Heimspiel gegen Ebensee

24.10.2020

image0-6Mit einigen Erwartungen gingen die Spieler der 1. Mannschaft in die Partie gegen Ebensee. Vor 10 Zuschauern wurden diese aber gleich im Eröffnungsspiel gehörig gedämpft. Anton Kutis fand gegen Karabec nie ins Spiel und verlor ohne Satzgewinn (-10, -6, -9), wobei man von außerhalb der Spielbox bis zum Ende das Gefühl hatte, dass Anton gute spielerische Möglichkeiten besitzt, um diese Partie zu gewinnen.
Das zweite Einzel bestritten David und der heuer zu Ebensee gewechselte Christian Wolf. Im ersten Satz kam David mit Wolfs Aufschlägen überhaupt nicht zu recht, und er verlor diesen Satz deutlich. Ab dem zweiten Satz funktionierte die Serviceannahme deutlich besser – David nahm zu den richtigen Zeitpunkten Risiko und konnte den Satzausgleich herstellen. Durch einen Blitzstart in Satz 3 war Wolf im dritten Satz ungefährdet. Auch im vierten Satz lief David meist hinterher. Letztendlich siegte Wolf in vier Sätzen. (-6, 8, -4, -9).
Im Spiel der beiden auf Nummer 3 aufgestellten Spieler kam es zum Duell von Norbert gegen Promberger. Norbert gelang ein beinahe fehlerfreier erster Satz, der ihm rasch den Satzgewinn brachte. Eine Serviceumstellung (er servierte beinahe nur mit der Rückhand) brachte Promberger wieder zurück ins Spiel, da Norbert sich nicht gleich auf die Aufschläge einstellen konnte. Der dritte Satz wogte hin und her – letztendlich mit dem besseren Ende für Norbert. Diesen Vorsprung hat er aber gleich zu Beginn des vierten Sätzen wieder eingebüßt, da ein 0:5 nicht mehr aufzuholen war. Promberger begann auch den Entscheidungssatz stärker – doch Norbert konnte sich nochmals steigern. Nach 3:5 hieß es am Ende 11:6 – Promberger wurden am Ende die schnellen Oberschnittservice von Norbert zum Verhängnis, die er über die gesamte Spielzeit nicht retournieren konnte (6, -7, 10, -5, 6).

Das folgende Doppel zwischen David/Norbert und Wolf/Promberger verlief über weite Strecken ausgeglichen. Norbert und David lagen im ersten und zweiten Satz lange voran, konnten die Führung am Ende aber nicht verteidigen und verloren noch beide Sätze. Einen ausgeglichenen dritten Satz konnten sie gewinnen. Dennoch reichte es am Ende nicht zum Ausgleich. (-8, -9, 8, -7). – Anton hatte mit dem schnellen Spiel und den Aufschlägen von Wolf große Probleme. Trotz eines deutlichen Satzgewinnes (3. Satz) war er über die restliche Spielzeit der unbeweglichere und harmlosere Spieler. Selten konnte er seinen Gegner unter Druck setzen und musste sich insgesamt gesehen deutlich mit 1:3 geschlagen geben (-7, -8, 4, -7).

1:4 im „Go Sports“-Derby gegen Mauthausen

19.10.2020

image0-5Die Firma „Go Sports“ von Andreas Kopriva war in diesem Corona-Sommer nicht untätig und unterstützt die beiden Bundesligavereine seit diesem Spieljahr. Die erste Begegnung der beiden Teams wurde daher von vielen Seiten mit Spannung erwartet.

Im Eröffnungsspiel konnte David dem langjährigen Bundesligaspieler Bernhard Kinz-Presslmayer lange Paroli bieten. David gelangen gleich viele Punkte wie seinem Gegner, dennoch gab es am Ende eine 1:3-Niederlage. (-10, -9, 5, -12). Unmittelbar danach traf Anton auf Martin Leonhartsberger. Leonhartsberger nahm Risiko, ließ die Bälle wenig springen und versuchte das Spiel schnell zu gestalten. Dies gelang ihm mit Fortdauer der Begegnung immer besser. Anton konnte die zwischenzeitliche 2:1-Satzführung nicht nutzen und verlor die Partie noch mit 2:3.
Norbert ließ im anschließenden dritten Einzel Martin Schaumberger keine Chance und gewann deutlich in drei Sätzen. Im Doppel zeigt Bernhard Kinz-Presslmayer seine Extraklasse. Er spielte groß auf und gewann die beiden ersten Sätze beinahe im Alleingang. Norbert und David konnten meist nur reagieren und zu wenig agieren. Erst im dritten Satz gelang es ihnen, selbst Akzente zu setzen. Schließlich setzte sich das Doppel Kinz-Presslmayer/Schaumberger mit 3:1 durch.
Danach hatte Anton gegen Kinz-Presslmayer im ersten Satz alles unter Kontrolle. Bei 10:7 konnte Kinz-Presslmayer auf 10:10 ausgleichen. Das spannende Nachspiel entschied der Mauthausner mit 18:16 für sich. Dies war auch gleichbedeutend mit Antons Niederlage, da er in den folgenden beiden Sätzen ohne Chance blieb.

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Damit endete das Spiel, welches vor zirka 30 Zusehern sehr freundschaftlich ausgetragen wurde, mit einem 4:1-Sieg der Mannschaft aus Mauthausen.

Sensationeller Saisonstart in der 2. Herren-Bundesliga

18.10.2020

BL2 WPAEUngünstiger hätten die Vorzeichen vor dem Saisonstart unserer 2. Mannschaft gar nicht stehen können: Einen Tag vor dem Spiel vor dem Spiel musste Michael Kraft in die Corona-Quarantäne, da er Kontakt mit einem positiv getesteten Erkrankten hatte, und da alle anderen in Frage kommenden Ersatzspieler bereits in ihren Mannschaften gespielt hatten, mussten wir im Wiener Derby gegen Wohnpark Alt-Erlaa zu zweit antreten! Und das Spiel begann auch wie auf einer schiebenen Ebene: Lukas Gruber hatte im Duell der Nachwuchsspieler gegen Phillip Hudribusch nicht den Funken einer Chance, während Armond Bolbolian am Nebentisch gegen Ugljesa Lukic die beiden ersten Sätze verlor – da war ein rasches Ende zu befürchten. Unser Neuzugang Bolbolian zeigte dann aber ein großes Kämpferherz und drehte die Partie noch in einen 3:2-Sieg. Als er aber anschließend gegen Jörg Pichler ohne Siegchance blieb, schien ein Punktgewinn bereits in weiter Ferne – jetzt hätten unsere beiden Spieler ja alle ausständigen Spiele gewinnen müssen. Aber sie schafften das schier Unmögliche! – Zunächst besiegte Lukas Gruber Ugljesa Lukic in vier Sätzen, ebenso deutlich setzte sich Armond Bolbolian gegen Phillip Hudribusch durch. Und dann kamen die Spiele des Tages. Zunächst rang Lukas Gruber den haushohen Favoriten Jörg Pichler mitg 17:15 im 5. Satz nieder und dann entschied unser Duo auch noch das abschließende Doppel hauchdünn für sich. Respekt! – Ein Punktgewinn unter diesen Voraussetzungen verdient unsere Hochachtung – großartige Leistung, wir freuen uns auf mehr!

Krimi-Nachmittag und Tischtennis-Leckerbissen

BL1 SGBUWar das eine Heimpremiere in der 1. Bundesliga! Gegen die Spielgemeinschaft Bodensdorf / St. Urban gab es nach einem tollen Kampf ein 3:3-Unentschieden. Unser Evergreen Anton Kutis begeisterte die Zuschauer schon im Auftaktspiel, das er gegen den Kroaten Nikola Horvath in vier Sätzen mit zahlreichen spektakulären Ballwechseln für sich entscheiden konnte. David Klaus erwischte nicht seinen besten Tag und blieb im Anschluss gegen Tilen Cvetko chancenlos, ehe es Norbert Rapolt gegen den hochmotivierten Robbie Teuffenbach ganz besonders spannend machte – mit einem 11:9 im 5. Satz gingen wir 2:1 in Führung. Ähnlich spannend ging es im vorentscheidenden Doppel weiter. David Klaus und Norbert Rapolt wehrten im 4. Satz gegen Cvetko / Teuffenbach schon zwei Matchbälle ab, ehe sie den 5. Satz 11:5 gewinnen konnten und die 3:1-Führung fixierten. Anton Kutis mobilisierte gegen Tilen Cvetko seine letzten Kräfte, vergab aber im 4. Satz eine 6:0-Führung und musste dem Slowenen schlussendlich zum Sieg gratulieren. David Klaus spielte gegen Nikola Horvath zwar weit besser als in seinem ersten Einzel, ein Satzgewinn blieb ihm aber leider verwehrt – somit endete unsere Heimpremiere nach mehr als drei Stunden Spielzeit mit einem 3:3-Unentschieden. Auf jeden Fall gab es großartiges Tischtennis zu sehen – schade, dass Corona-bedingt nur eine beschränkte Anzahl von Zuschauern diesen Tischtennis-Leckerbissen sehen durften.

Aus der KRONEN-ZEITUNG vom 30. September 2020

29.09.2020

Kronen-Zeitung 20200930

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