
Auch beim 5. WTTV-Nachwuchs-Ranglistenturnier waren wieder zahlreiche SKFL-Nachwuchsspieler am Start, ganz genau 26. Und wieder durften wir uns über zahlreiche schöne Erfolge und Platzierungen freuen. Es gab drei Gruppensieger (Kyrylo Nakonechny in der Liga, Gavrilo Jovanovic in der Gruppe 2 und Mai Moritz – im Bild links – in der Gruppe 8). Es gab dazu noch drei 2. Plätze, nämlich Paolo Plessing in der Liga, Zhou Yiyi in der Gruppe 7 und Nam-Jon Song in der Gruppe 9 – bravo! Seinen steilen Aufstieg fortsetzen konnte Lukas-Jakob Stoier, der sich mit einem 5. Platz in der Liga etablierte und höher eingeschätzte Spieler hinter sich lassen konnte. Insgesamt durften sich unsere Trainer und Betreuer auf jeden Fall über sehr gute Leistungen freuen. Beim 6. und letzten Nachwuchs-RC-Turnier der Saison müssen dann wieder auch alle „Stars“ mitspielen…
Wir stehen auch heuer wieder mit zwei Mannschaften im Cupfinale. Laurin Groier und Michael Rothschädl setzten ihren Erfolgslauf auch in Langenzersdorf fort und gewannen mit sicher mit 4:1. Sie sind damit bisher im Cup-A ungeschlagen und warten im Endspiel auf den Sieger der „Verliererseite“, dem SC Hakoah/1 und den zuletzt besiegten Langenzersdorfern. – Im Cup-D ging es weit dramatischer zu, denn unser Team Adrian Manu / Robert Nöbauer / Pia Strauß setzte sich gegen TTC Olympic nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3 durch und steht damit ebenfalls ungeschlagen im Finale. Hier wartet dann der Sieger der „Verliererseite“ Olympic gegen Langenzersdorf/1. Schön, dass wir auch heuer beim Finalturnier mit zwei Mannschaften vertreten sind.

Die Österreichischen Meisterschaften U17 wurden in der Kurstadt Baden ausgetragen – und unsere Nachwuchsstars, allen voran Chen Sung Bin, erreichten dabei großartige Ergebnisse. Chen Sung Bin eroberte Bronze im U17-Einzel – und das als U15/1-Spieler! – und Gold im U17-Doppel (mit Bela Csomor) sowie Gold im Mixed-Doppel (mit Vanessa Tang) – sensationell. Vor allem der Titel im Mixed-Doppel gegen die weit höher eingeschätzten Tobias Tischberger und Mania Lytvyn durfte nicht erwartet werden. Da dürfen wir und vor allem Cheftrainer Richard Kovacs sehr zufrieden sein. BRAVO! – Bei dieser Gelegenheit dürfen wir auch nicht unerwähnt lassen, dass Chen Sung Bin derzeit in der 1. Herren-Landesliga auf dem 2. Platz in der Einzelreihungsliste liegt! Nur weiter so!!

Bei den Österreichischen Meisterschaften U13 und U11, die in Kapfenberg ausgetragen wurden, holten die Brüder Uros und Gavrilo Jovanovic insgesamt drei Bronzemedaillen. Im U11-Einzel eroberten sie jeweils einen 3. Platz, wobei sich Uros im Viertelfinale gegen Emil Kuch in vier Sätzrn durchsetzen konnte. Zusammen eroberten die beiden Brüder im U13-Doppel dann ebenfalls noch die Bronzemedaille. Schade, dass in der Altersklasse U11 kein Doppelbewerb ausgetragen wurde. Ein sehr beachtliches Ergebnis und ein Versprechen für die Zukunft – wir gratulieren sehr herzlich!

Als Verein der 1. Bundesliga hatten wir heuer Startverpflichtung im Austria-Cup. Wir kamen dieser Verpflichtung gerne nach, wollten dabei aber außer unserem Nachwuchsspieler Paul Dobretsberger noch zwei erfolgreichen Landesliga-Spielern (Laurin Groier und Michael Rothschädl) die Chance geben, einmal gegen Spitzenspieler anzutreten. Nachdem wir nach einem Freilos auch über Wiener Neudorf hinwegkamen, stand am Samstag das Spiel gegen das starke Team von SPG Linz auf dem Programm. „David gegen Goliath“, wie es Michael Rothschädl formulierte. Es war dann aber nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Unsere tapfer kämpfenden Spieler verlangten den Gästen alles ab, allen voran Paul Dobretsberger, der im Auftaktspiel gegen den gebürtigen Chinesen Liu Zhenlang schon mit 2:1-Sätzen in Führung lag, dann aber leider nicht mehr zusetzen konnte. Das wäre wohl sensationell gewesen. Laurin Groier fand dann gegen den stark spielenden Wahl-Linzer Tomas Sanchi nie seinen Rhythmus, zu stark und schnell spielte der Italiener, der vor allem mit seinen Aufschlägen punktete. Im dritten Einzel gelangen Michael Rothschädl gegen den jungen Tobias Tischberger zwar einige spektakuläre Punkte, der Linzer setzte sich aber ebenfalls in drei Sätzen durch. Die anwesenden Zuschauer kamen dennoch auf ihre Rechnung und sahen schöne Ballwechsel. Der Austria-Sup ist für uns damit zu Ende.