Das Spiel der SPG Mariahilf/Langenzersdorf gegen den Sportklub Wien in der 2. Bundesliga brachte auch ein rekordverdächtiges Detail am Rande. Während der neun Spiele mussten elf Bälle getauscht werden, da sie zumindest einen Riss hatten.
Im abgebildete Bild ist ein Ball zu sehen, dem während eines Topspinduells ein Teil herausgebrochen ist.
Unseres Wissens wurden in keiner Partie mehr der neuen Plastikbälle verbraucht, als in dieser. Das zeigt, wie schlecht die Qualität dieser neuen Charge ist.
Wenig tröstlich ist auch, dass die Lebensdauer des Balles umgekehrt proportional zum Preis des Balles ist…..
Am Dienstag, dem 9. Februar 2016, gingen Andreas Blöschl, Roland Wukovits und Peter Raidl ins Gymnasium Diefenbachgasse, um dort im Rahmen der Nachmittagsbetreuung und einer Turnstunde den zahlreichen tischtennisbegeisterten Kindern unseren Verein vorzustellen, unseren schönen Sport ein bisschen näher zu bringen und auch zu zeigen, wie wirklich Tischtennis gespielt wird. Wir waren sehr dankbar, als wir die Einladung von Professor Mag. Florian Schramm erhielten, einmal in der Schule vorbeizuschauen. Wir haben die Einladung auch sofort und gerne angenommen. Vielleicht entwickelt sich da auch eine längerfristige Kooperation daraus – die Schule ist ja nur wenige Gehminuten von unserem Spiellokal entfernt. Wir hoffen sehr, dass einige der Kinder jetzt einmal bei unserem Nachwuchstaining schnuppern kommen.
Im WTTV sind drei Runden des Frühjahrsdurchganges gespielt, jetzt kann man in den einzelnen Ligen, Klassen und Gruppen teilweise schon recht deutliche Tendenzen erkennen. In der Wiener Liga hält unsere 2. Mannschaft (im Bild links Roland Wukovits, Maximilian Frick und Andreas Blöschl; dazu kommt noch unser Edelreservist Ferdinand Schelberger) derzeit bei 16 Punkten aus 16 Begegnungen und steht damit auf Platz 6. Damit dürfte man sich der gröbsten Abstiegssorgen entledigt haben. Drei Punkte dahinter liegt unsere 3. Mannschaft (Günter Strauß, Fabian Garmroudi, Kerim Moalla beziehungsweise William Cheng und Jolly Joker Wolfgang Päuerl) auf dem 7. Platz. Wolfgang Päuerl blieb dabei bei allen seinen Einsätzen nicht nur ungeschlagen, sondern auch ungefährdet. Mit dem 6:3-Sieg im Nachtragsspiel bei den Spitalbediensteten konnte auch die 3. Mannschaft einen kleinen Polster zu den Abstiegsrängen legen. Darauf sollte man sich aber noch nicht zu sehr ausruhen und in Sicherheit wiegen. Immerhin beträgt die Different zu einem fixen Abstiegsplatz aber nun schon sieben Punkte und auf einen Qualifikationsplatz vier Punkte. – Schlecht geht es allerdings unserer 4. Mannschaft in der 1. Klasse. Nachdem uns Bernd Ruckelshausen berufsbedingt wieder in Richtung Deutschland verlassen musste, konnten Stefan Kordic und Bastian Garmroudi kaum noch punkten und liegen derzeit als Tabellenzehnter auf einem Abstiegsplatz. Unsere 5. Mannschaft (Peter Raidl, Bernhard Hoffmann, Stefan Enz und Rudolf Jost) liegt in der 2. Klasse A auf dem 5. Platz und dürfte einen sicheren Mittelfeldplatz anvisieren. Ein wenig schlechter sieht es bei unseren beiden Mannschaften in der 3. Klasse aus. Unsere 6er (Zoltan Kovacs, Adrian Manu, Peter Weiner) liegt in der 3. Klasse A auf dem 7. Platz, allerdings beträgt der Abstand auf einen Abstiegsplatz nur vier Punkte. Und unsere 7. Mannschaft (Christoph Trafoier, Thomas Fischmann, Robert Panner, Bernd Dewies) konnte mit einem Sieg gegen den Lieblingsgegner Flötzersteig/6 zwar die Abstiegsränge verlassen, als Tabellenneunter beträgt der Vorsprung aber gerade einmal einen Punkt. Da müssen in den ausstehenden acht Runden alle verfügbaren Kräfte mobilisiert werden. Unsere 8. Mannschaft (Otto Graf, Pia Strauß, Robert Nöbauer; Stefan Wagner) liegt in der 4. Klasse B als Tabellenzehnter zwar auf einem Abstiegsplatz, das rettende Ufer ist allerdings nur ein einziges Pünktchen entfernt.
In der Gruppe IIb hat unsere 9. Mannschaft (Eduard Gammauf, Wolfgang Kaufmann, Christoph Sutrich, Claudia Huyer) als Tabellenführer fünf Punkte auf den ersten Verfolger, das sollte sich auch bei zu befürchtenden Ausfällen einzelner Spieler doch für den Titelgewinn ausgehen. In der Gruppe IV darf unsere 10er (Wilhelm Schönsleben, Brigitte Coser; Elvijs Martinsons, Alfred Hauber, Hermann Heine, Andreas Holzinger) nach einem Sieg in der letzten Runde noch Hoffnung schöpfen, die rote Laterne abzugeben. Auf den rettenden 9. Platz fehlen aber noch immer fünf Punkte. Die 11. Mannschaft liegt in der Gruppe VII trotz einer Niederlage in der letzten Runde noch immer in Führung, zwei Punkte vor dem ersten Verfolger. Daniel Basnar, Alexander Landertshammer, Alois Czokally sowie als Einspringer Johann Karasek und Manfred Zilka dürfen sich dennoch weiterhin Hoffnungen auf den Titelgewinn machen. Schlussendlich liegt unsere 12. Mannschaft in der Gruppe X derzeit auf dem 3. Platz, punktegleich mit dem Tabellenzweiten. Um diesen Platz geht es für Herta Vodnyanszky, Karl Sutrich, Gerhard Hanzal und Tristan Luther in den letzten Runden. Der 1. Platz erscheint unerreichbar, auf den Tabellenvierten hat man schon einen Respektvorsprung.
Last but not least liegt unsere Damen-Mannschaft in der Gruppe I derzeit auf dem 3. Platz. Herta Vodnyanszky, Brigitte Coser, Marion Huyer und Claudia Huyer sind auf dem besten Weg zu einer Spitzenplatzierung in dieser Gruppe.
Wir wünschen allen unseren Teams in den ausstehenden acht Runden noch viel Spaß und bestmöglichen Erfolg!
Das Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Oberndorf stand unter keinem guten Stern, da unser Nachwuchs-Ass Narayan Kapolnek mit Grippe und Mittelohrentzündung schon einige Tage außer Gefecht war. Da wir aber kurzfristig keinen Ersatz stellen konnten, musste er es versuchen. Das Spiel auf der Schmelz brachte dann eine Fülle an dramatischen Spielen und engen Entscheidungen. Wobei wir uns diesmal insgesamt nicht über mangelndes Spielglück beklagen dürfen. Narayan war gegen Thomas Daxböck zumeist im Hintertreffen, gewann dann aber im 5. Satz 11:9. Anton Kutis verlor gegen Tomasz Wisniewski den 1. Satz nach einer 7:2-Führung noch mit 9:11, gewann die beiden Folgesätze dann aber mit 18:16 und 21:19 – das war nichts für schwache Nerven. Schließlich gewann Norbert Rapolt gegen Clemens Gal ebenfalls im 5. Satz 11:9. Auf der anderen Seite konnte Norbert gegen Wisniewski eine 2:1-Satzführung ebenso wenig ins Ziel retten wie unser Doppel Kutis/Kapolnek gegen Wisniewski/Daxböck eine 2:0-Satzführung. Narayan musste seine beiden anderen Einzelspiele kampflos abgeben, nach mehr als 3 Stunden stand dann ein insgesamt wohl gerechts 5:5-Unentschieden fest. Damit wahrten beiden Teams auch ihre Chance auf den 2. Platz. Am kommenden Wochenende geht es dann in Guntramsdorf weiter – drücken wir unserem Team weiterhin die Daumen.
Wir konnten mit unseren Gegnern relativ rasch die Spieltermine vereinbaren. Unsere Amateure machen in der nächsten Runde wieder den Anfang, sie spielen am Samstag, dem 6.2.2016 um 17:00 Uhr in Sarajevo, der geschichtsträchtigen Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Andreas Blöschl, Maximilian Frick und Peter Raidl werden am Freitag nachmittags mit Austrian von Wien nach Sarajevo fliegen, dort ein wenig die Stadt ansehen, am Samstag am späten Nachmittag spielen und dann am Sonntag nach dem Mittagessen wieder nach Wien zurückfliegen. – Unsere Erste wird am Samstag, dem 19.3.2016, um 17:00 Uhr in Enschede in den Niederlanden gegen Entac spielen. Unsere Erste wird zunächst nach Düsseldorf fliegen und von dort mit der Bahn weiter nach Enschede fahren. Bei dieser Reise ist am Sonntag noch eine Besichtigung von Düsseldorf geplant. Anton Kutis, Norbert Rapolt und Wolfgang Päuerl werden bei diesem TT-Intercup-Spiel von Brigitte Coser begleitet.