Am Sonntag, dem 12.9.2021, wurden die Nachwuchsbewerbe der ASVÖ-Landesvergleichskämpfe ausgetragen. Diese entwickelten sich zu einem sehr interessanten Zweikampf zwischen unseren Nachwuchsspielern und jenen des Lehrersportvereins. Die Spiele liefen alle in einer sehr freundschaftlichen Atmosphäre ab, alle Spieler waren überaus diszipliniert. Die Corona-Auflagen wurden genau kontrolliert und eingehalten. Im U15-Bewerb war der große Star Paul Dobretsberger natürlich ungefährdet. Er verwies die beiden LSV-Youngsters Chen Seung und Chen Sung auf die Plätze, der 4. Platz ging an Emre Özay. Weiters: 5. David Purtz (LSV), 6. Emil Entrich (SKLW), 7. Lee Han Ju (LSV), 8. Adam Höglinger (SKLW).
Im U13-Einzel war Chen Seung nicht zu bezwingen, dahinter landeten Emil Entrich, der sein erstes Turnier bestritt und durchaus gute Ansätze zeigte, sowie Emre Özay. Ebenfalls ihr erstes Turnier bestritt Natascha Verzi, und auch mit ihr durfte unser Nachwuchstrainer Adrian Lüssing, der sich bei diesem Turnier um unsere Nachwuchshoffnungen kümmerte, sehr zufrieden sein. Gute Ansätze zeigte auch Maximilian Traut – für alle gilt aber: Da ist noch viel Training erforderlich, um ganz nach vorne zu kommen. Maximilian Traut landete einen Rang hinter Luka Andjelkovic – aber auch er konnte zumindest ein Spiel für sich entscheiden!
Im U11-Bewerb, den auch die Brüder Chen Seung und Chen Sung dominierten, erkämpfte Luka Andjelkovic einen guten 3. Platz. Dahinter landeten mit DavidPurtz und Lee Han Jo zwei weitere LSV-Spieler. – Für alle Kinder war es jedenfalls ein ganz tolles Erlebnis, einmal bei so einem Turnier dabei sein zu können. Es war schön, die große Begeisterung bei den Kindern mitzuerleben. ASVÖ-Landesfachwart und Sportklub-Obmann Peter Raidl konnte den Spielern schöne Pokale überreichen. Schade nur, dass nur zwei Wiener ASVÖ-Vereine (Tischtennis Sportklub Wien und Lehrersportverein) an diesen Bewerben teilnahmen…
Bei der Generalversammlung am 6. September 2021 wurde der amtierende Vereinsvorstand einstimmig im Amt bestätigt. Obmann Peter Raidl wird daher gemeinsam mit seinem Team zwei weitere Jahre die Geschicke des Tischtennis Sportklub Wien leiten. In seinem Bericht berichtete Peter Raidl von den Problemen und Mehrbelastungen während der Corona-Krise, aber auch, dass der Verein dank einiger unerwarteter Zuwendungen und der Spendenfreudigkeit seiner Mitglieder finanziell mit einem blauen Auge davon gekommen ist. Wir haben mit der langen Spielpause rund 25 Mitglieder verloren, wir hoffen aber, nicht zuletzt dank der Aktion „Sportbonus“ des Ministeriums wieder Mitglieder zurückgewinnen können. Und der Anfang war vielversprechend. Hoffen wir also auf eine gute Saison 2021/22 ohne weitere Lockdowns…
Bei den Senioren-Bewerben der ASVÖ-Landesvergleichskämpfe waren die Sportklub-SeniorInnen heuer beinahe unter sich. Mit Stephan Szekely vom Lehrersportverein war lediglich ein „Nicht-Sportklubspieler“ am Start, und er verlangte im 70er-Bewerb unserem Adrian Manu alles ab. Stephan Szekely konnte Peter Simunek knapp in die Schranken weisen; Platz 4 ging nach einem Marathonmatch an Janos Sarközy, der Herta Vodnyanszky hauchdünn in fünf Sätzen bezwingen konnte. Landesfachwart Peter Raidl konnte an die Sieger und Platzierten wie immer sehr schöne Pokale überreichen und betonte die wie immer in der Längenfeldgasse überaus freundschaftliche Atmosphäre.
Was ist das für ein sensationeller Saisonauftakt unserer Nachwuchsstars in der Wiener Liga! In ihrem allerersten Wiener-Liga-Spiel rangen Paul Dobretsberger, Anton Kahofer und Lionel Stift die routinierte Mannschaft der Union Döbling in einem viereinhalbstündigen Marathonkampf mit 6:4 nieder. „Vater des Sieges“ war der 14jährige Paul Dobretsberger, der alle drei Einzelspiele gewinnen. Sehr stark aber auch der 15jährige Anton Kahofer, der zwei Einzelsiege zum überraschenden Auftaktsieg beisteuerte. Herzlichen Glückwunsch an unsere Youngsters – so darf die Saison weitergehen!
Der Saisonstart für unsere 1. Mannschaft erfolgte noch vor dem Opening, wobei der heurige Terminkalender wieder einmal für einige Verwunderung sorgte. Wir fuhren mit der Bahn nach Kufstein, um dort gegen den mit zwei Ungarn verstärkten Neuling anzutreten. Und diese beiden Ungarn, einer davon der ehemalige Europaklassespieler Podpinka, erwiesen sich für unser Trio als unbezwingbar. Das einzige Spiel gegen einen Österreicher bestritt Anton Kutis, er ließ Pürstinger nicht den Funken einer Chance, konnte damit aber die 1:4-Niederlage nicht verhindern. Nach dem Spiel ging es wieder mit der Bahn zurück nach Wien.