Am Wochenende des 5-7.Juni fanden in Kremsmünster die österreichischen Meisterschaften der U21 statt. Über drei Tage spielten die besten „gerade noch“ Youngsters aus Österreich, um den Titel in ihr jeweiliges Bundesland beziehungsweise nach Hause zu holen.
Mit einer Delegation von insgesamt sieben SpielerInnen reisten wir in das schöne Oberösterreich, wo sich am Freitag die ersten Spieler gleich in die Schlacht der Teambewerbe warfen. Repräsentiert durch Bela, Paul, Seung und Sung Bin mussten wir uns in der Vorrunde doch recht klar den Mozartstädtern geschlagen geben, stiegen jedoch aufgrund des Sieges gegen die Jungs aus Tirol in den oberen Raster auf, wo uns am Samstag in der Früh die starke Mannschaft aus Niederösterreich erwartet hatte. Und in der Partie ging es rund: In einem offenen Schlagabtausch, bei dem sich beide Seiten nichts schenkten, setzten sich, knapp aber doch, die Niederösterreicher mit 4:3 durch. Somit ging es für die Wiener im Spiel um Platz drei gegen Steiermark, die dann doch recht deutlich mit 4:1 gewonnen werden konnte und der Bundeshauptstadt den dritten Platz bescherte.

Anschließend an den Bundesländerbewerb ging es für unsere SpielerInnen in den Individualbewerben weiter. Der Sieg von unserem Jan Kolbert gegen Bican Jona in der Vorrunde reichte leider nicht, um in die K.O.-Runde aufzusteigen. Bela und Seung scheiterten in der ersten K.O-Runde, wobei sich Bela ganz knapp im siebenten Satz 10:12 gegen Jedinger Marvin geschlagen geben musste. Paul und Sung Bin stießen bis ins Viertelfinale vor, wo Paul gegen Tobias Tischberger mit 2:4 und Sung Bin gegen Kento Waltl mit 3:4 den Kürzeren zog. (von links nach rechts: Bela Csomor, Sung Bin Chen, Seung Chen, Paul Dobretsberger)
Bei den Mädels traten Lilly Freiheim und Natascha Verzi in den Ring. Dabei hat sich Lilly wacker geschlagen, musste sich jedoch in der Vorrunde verabschieden. Natascha schaffte mit einem ersten Platz in der Vorrunde den Aufstieg in den Hauptraster, musste sich jedoch im Viertelfinale der gesetzten Oberösterreicherin Elena Schinko geschlagen geben.

Schlussendlich kommen wir noch zu den Doppelbewerben: Im Doppel männlich schlugen die Gebrüder Chen zu – sie marschierten ungefährdet durch das Teilnehmerfeld, ehe sie in einem packenden Finale gegen die als Nummer eins gesetzten Tischberger/Waltl mit 2:3 verloren und somit die silberne Medaille mit nach Hause nahmen. Im Mixed Doppel schieden Dobretsberger/Verzi in der zweiten Runde gegen die Turnierfavoriten Fellinger/Fang aus. Im Doppel weiblich schrammten Natascha und Lilly nur ganz knapp an den Medaillenrängen vorbei. Die beiden spielten in einer sehenswerten Partie gegen Kurzthaler/Matschitsch groß auf, mussten sich am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. (links: Lilly Freiheim, rechts: Natascha Verzi)
Gratulation an alle TeilnehmerInnen und wie immer vielen Dank an alle BetreuerInnen und allen Leuten, die sich die Zeit genommen haben, unsere AthletInnen an diesem Wochenende zu unterstützen!