Auch wenn die Gastfreundschaft der Belgier doch zu wünschen übrig ließ (wir wurden nicht wie ursprünglich versprochen und vereinbart vom Flughafen abgeholt, die Unterbringung war mehr als bescheiden und erstmals in mehr als 100 Intercup-Begegnungen bekamen die Spieler keine Gastgeschenke; auch das Bankett war äußerst sparsam), erlebten Lukas Gruber, Stefan Lucanin und Erik Seper gemeinsam mit ihrem Betreuer Peter Raidl ein sehr nettes Wochenende in Brüssel. Am Samstag stand eine Sightseeing-Tour auf dem Programm (das Wetter war deutlich besser als in Wien), am Sonntag ging’s nach dem Frühstück in die schöne Halle. Unser Gegner erwies sich als recht spielstarke Mannschaft, so war es schon sehr erfreulich, dass gleich im Eröffnungsspiel Stefan Lucanin groß aufspielte und seinen Gegner Valentin Laroche mit seinem unorthodoxen Spielstil zur Verzweiflung brachte. Der Auftaktsieg sollte aber auch unser Ehrenpunkt bleiben. Lukas Gruber war gegen Rodrigue Jamin ebenso chancenlos wie Erik Seper gegen die Nummer 1 der Gegner, David Henkens. Im Doppel spielten Lukas und Erik lange Zeit gut mit, gewannen auch einen Satz, mussten dann aber auch die Überlegenheit der Gastgeber zur Kenntnis nehmen. Lukas Gruber hatte dann gegen Valentin Laroche noch die Chance auf eine Resultatverbesserung, nach einer 2:0-Satzführung riss bei ihm aber komplett der Faden und er musste sich noch 2:3 geschlagen geben – diese 1:4-Niederlage bedeutete für die 2. Mannschaft das Aus im TT-Intercup 2019/20. Unsere Mannschaft verkaufte sich vor rund 40 Zuschauern (darunter der langjährige Spieler des TTC Sonni, Robert Weiss, der seit mehr als 10 Jahren in Brüssel lebt) insgesamt aber sehr gut.