Zeitspiel – im modernen Tischtennis nahezu unbekannt

Viele von den jungen SpielerInnen werden den Ausdruck „Zeitspiel“ gar nicht kennen. Ein Zeitspiel setzt ein, wenn ein Satz nach zehn Minuten noch nicht beendet ist, es sei denn, beide Spieler haben bereits neun Punkte oder mehr erreicht. Nach 10 Minuten, etwa beim Spielstand 9:8, geht es im Zeitspiel nach der Wechselmethode weiter. Die beiden Kontrahenten servieren dann abwechselnd, der Rückschläger gewinnt austomatisch den Punkt, wenn er den Ball 13mal zurück auf den Tisch bringt. Dass es (viel) früher noch vor der Einführung des Zeitspiels noch wesentlich längere Sätze gab, zeigt dieser nette Artikel von Günther Angenendt:

Zeitspiel