1. BL: Niederlage und Sieg zum Abschluss

Mit einigen Erwartungen fuhr die 1. Mannschaft nach Linz, um im Spiel gegen Biesenfeld das Punktekonto aufzustocken. Diese Erwartungen wurden herb enttäuscht. Norbert, David und Wolfgang taten sich mit den langsamen Spielbedingungen in der Linzer Halle sehr schwer und fanden nur sehr langsam in die Partien.
Dabei hatte Norbert im Eröffnungsspiel gegen Luka Mihailovic die Überraschung am Schläger. Bei 1:0 Satzführung und Satzball im zweiten Satz wäre mehr möglich gewesen. Danach konnte Norbert nicht mehr zusetzen und unterlag 1:3. Auch im zweiten Spiel blieb Norbert unter seinen Möglichkeiten und verlor ebenso 1:3 gegen Kases.
Schatten und Licht auch bei David. Einer schwachen ersten Partie (mit einer 2:3-Niederlage) gegen Andre Kases folgte ein entfesseltes zweites Spiel. Der 3:1-Sieg gegen Mihailovic eine von Davids besten Partien heuer. Wolfgang konnte zwischenzeitlich mit dem Sieg gegen Michael Binder den Anschluss herstellen. Nach Timingproblemen zu Beginn gelang ihm ein Fünf-Satz-Sieg. Das Doppel war bis zum letzten Ballwechsel spannend und ausgeglichen. Den Biesenfeldern gelang im Nachspiel des fünften Satzes der Sieg. Die Heimreise wurde somit mit einer knappen 2:4-Niederlage angetreten.

06CA02B9-CDD7-43E6-8EDC-37BDA272E4A6Die letzte Runde der heurigen Spielsaison fand in Wiener Neudorf statt. Das Match wurde von Wiener Neudorf-TV auch im Internet gestreamt (Interessierte finden den Link unter: https://www.youtube.com/watch?v=K1hvWe_R6Uc&t=9272s ).
Nach dem 3:3 in der Hinrunde vor zwei Wochen wurde wieder eine knappe Partie erwartet.
Norbert konnte seinen 3:1-Sieg gegen Wojciech Kolodziejczyk wiederholen. Martin Radel, der in der Hinrunde auf Position 3 gespielt hat, wurde dieses Mal im zweiten Einzel aufgeboten. David gewann nach verlorenem ersten Satz noch sicher mit 3:1, und erhöhte damit auf 2:0.
Das Spiel von Wolfgang gegen Martin Bäuerle, der in der Hinrunde nicht spielte, war dann an Spannung kaum zu überbieten. Ein fünfter Satz musste entscheiden – und Wolfgang verwertete den zweiten Matchball nach einem Netzroller zum 3:0.
Mit der Aufstellungsvariante (Wolfgang musste das Doppel spielen) sahen wir im Doppel die wenigsten Chancen auf einen Punktgewinn. Dennoch boten sich David und Wolfgang Möglichkeiten, eine Überraschung zu liefern. Hier wurden manche Chancen vergeben – Neudorf konnte auf 1:3 verkürzen. David versuchte im folgenden Einzel, seinen Erfolg gegen Kolodziejczyk zu wiederholen. Nach zwei knappen Sätzen spielte Kolodziejczyk im dritten Satz groß auf und ging rasch mit 8:0 in Führung. Ab diesem Zeitpunkt gelang es David immer besser, Kolodziejczyk nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gerade im vierten und weite Strecken des fünften Satzes war David ebenbürtig. Am Ende setzte sich Kolodziejczyk in fünf Sätzen durch. Damit stand es nur noch 3:2 – das letzte Einzel zwischen Norbert und Radel musste die Entscheidung bringen. Norbert gelang es lange nicht, Radel entscheidend zu stören. So ging Radel rasch mit 2:0 in Führung. Erst ab Mitte des 3. Satzes (2:5) stellte Norbert sein Spiel um, konnte seine Stärken besser zur Geltung bringen und damit auch Radels Spielfluss stören. Die Aufholjagd wurde auch durch ein 2:6 im fünften Satz nicht unterbrochen. Mit ein wenig Glück in der Entscheidung konnte Norbert das 4:2 sicherstellen.

Marathon-Wochenende in der 1. Bundesliga

csm_tt-bl-grbl_e9a73c44f9  Auf Grund der Covid19-Erkrankungen von Anton, Norbert und David, diverser Lockdowns und dem Festhalten am Termin der letzten Runde der 1. Bundesliga am 10/11. April standen am letzten Wochenende vier Bundesligaspiele am Programm. Vier schwierige Heimspiele – die rückblickend unter folgendem Motto standen: Schade – immer fehlte nur wenig zur Überraschung.
Der Samstag brachte die Begegnungen gegen Wiener Neudorf und Kennelbach, am Sonntag ging es erneut gegen Kennelbach und gegen Kuchl. Während Wolfgang mit seinem Spiel haderte, konnten Norbert und David ihre Gegner mehrfach in Bedrängnis bringen.

Beim 3:3 gegen Wiener Neudorf gelangen sowohl Norbert als auch David ein Sieg gegen die Neudorf Nummer 1 Wojciech Kolodziejczyk. David blieb mit seinem Sieg gegen Fabian Fritz ungeschlagen, Norbert ließ gegen Fritz einige Matchbälle ungenützt – somit hieß es am Ende 3:3.
Danach ging es in das erste Spiel gegen Kennelbach (mit der aktuellen Nummer 1 und Nummer 2 der Einzelrangliste). David bot der Nummer 1 Miroslav Sklensky einen großen Kampf (beim Stand von 2:0 und 9:9 war David nahe am Sieg – Sklensky hielt dem Druck stand, konnte den 3. Satz und danach das Match aber noch gewinnen). Somit blieb Davids Erfolg gegen Dieudonné der einzige Sieg beim 1:4.

Der Sonntag begann mit dem Rückspiel gegen Kennelbach. Aufstellungstechnisch tauschten Norbert und Wolfgang die Plätze, da beide am Vortag wenig Chance hatten. Das hätte sich beinahe ausgezahlt, denn dieses Mal bot Norbert gegen Sklensky eine starke Leistung. Ein 0:2 wurde ausgeglichen – doch wieder konnte sich der Ranglistenerste knapp in fünf Sätzen durchsetzen. David wiederholte seinen Sieg gegen Dieudonné, blieb dieses Mal gegen Sklensky ohne Chance.
Ein ähnliches Bild bot sich dann gegen Kuchl. Wieder gelang es einem Spieler, dieses Mal wieder David, die Nummer 1 gewaltig zu fordern. Wieder wurde es eine knappe 2:3-Niederlage (Mate Moricz konnte in der Entscheidung einen 4:8-Rückstand noch aufholen). Somit blieb Davids Sieg gegen Dillon die einzige Ausbeute.

3:3 im Krimi gegen Feldkirchen

image0-7Nachdem Anton auf Grund der aktuellen Covid-19 Situation in der Slowakei nach dem letzten Spiel am Samstag die Heimreise antreten musste, wurde überlegt, die Reise in die Steiermark zu zweit (Norbert und David) anzutreten, oder Wolfgang, der nach einem zweiwöchigen Urlaub erst spät am gestrigen Sonntag nach Wien zurückgekehrt ist, einzusetzen.
Wolfgang selbst hat sich sofort bereit erklärt, das Spiel zu bestreiten.

Und er startete fulminant. Im Eröffnungsspiel gegen den steirischen Legionär Zafostnik startet der beinahe fehlerfrei. Sicher in der Verteidigung – Zafostnik zu ungeduldig im Angriff. Wolfgang punktet immer wieder direkt mit dem eigenen Service. Zafostnik konnte nach rascher Führung im dritten Satz verkürzen, doch Wolfgang ließ sich den vierten Satz nicht nehmen. Nach der überraschenden 1:0-Führung munkelte man bereits, dass Wolfgang nicht auf Urlaub, sondern auf einem Trainingslager war.

Die zweite Partie war nichts für schwache Nerven. David, der gegen Scherer noch nie verloren hat, wenn auch die meisten Partien knapp in fünf Sätzen ausgetragen wurden, startete denkbar schlecht in das Spiel. Rasch lag er 0:2 zurück und fand lange kein Mittel, das druckvolle Spiel von Scherer zu stören. Einem schnellen Satzgewinn folgte ein umkämpfter vierter Satz. David konnte bei 8:10 zwei Matchbälle abwehren und schließlich auch den Satzgleichstand herstellen. Bei 8:6 sah es so aus, als ob die Serie der knappen Siege von David weitergehen sollte – Scherer hatte dieses Mal aber das bessere Ende für sich – und siegt mit 11:9.
Beim Stand von 1:1 kam es zum Spiel von Norbert gegen Siwetz. Norbert konnte an die Leistungen der letzten Wochen anschließen, und dieses Spiel deutlich gewinnen.
Im anschließenden Doppel gelang Norbert und David nach gewonnenem erstem Satz nicht mehr viel – das 1:3 ließ ein wenig Enttäuschung zurück.
Somit erfolgte das nächste Einzel von David gegen Zafostnik. Nach dem Gewinn des Eröffnungssatzes spielte David die besten Sätze der Saison. Er hatte im zweiten und dritten Satz jeweils Satzbälle, wobei Zafostnik einen auf unglaubliche Weise abwehren konnte. Ein Topspinduell in höchstem Tempo beendet Zafostnik mit dem Punkt auf 10:10. Beim Stand von 1:2 war Davids Widerstand gebrochen und der vierte Satz nur noch Formsache.
Also musste das Spiel von Wolfgang gegen Scherer über Unentschieden oder Niederlage entscheiden. Wolfgang startete schlecht, verlor den ersten Satz und war ohne wirklichem Ballwechsel auch im zweiten Satz gleich mit 0:5 zurück. Bei 0:2-Satzrückstand konnte sich Wolfgang besser auf das Spiel seines Gegners einstellen. Wieder wurden die Nerven strapaziert, letztendlich konnte Wolfgang das Spiel noch mit zwei Satzsiegen im Nachspiel knapp für sich entscheiden und den unerwarteten Punkt sicherstellen.

1. Bundesliga: 1:4 im Heimspiel gegen Ebensee

image0-6Mit einigen Erwartungen gingen die Spieler der 1. Mannschaft in die Partie gegen Ebensee. Vor 10 Zuschauern wurden diese aber gleich im Eröffnungsspiel gehörig gedämpft. Anton Kutis fand gegen Karabec nie ins Spiel und verlor ohne Satzgewinn (-10, -6, -9), wobei man von außerhalb der Spielbox bis zum Ende das Gefühl hatte, dass Anton gute spielerische Möglichkeiten besitzt, um diese Partie zu gewinnen.
Das zweite Einzel bestritten David und der heuer zu Ebensee gewechselte Christian Wolf. Im ersten Satz kam David mit Wolfs Aufschlägen überhaupt nicht zu recht, und er verlor diesen Satz deutlich. Ab dem zweiten Satz funktionierte die Serviceannahme deutlich besser – David nahm zu den richtigen Zeitpunkten Risiko und konnte den Satzausgleich herstellen. Durch einen Blitzstart in Satz 3 war Wolf im dritten Satz ungefährdet. Auch im vierten Satz lief David meist hinterher. Letztendlich siegte Wolf in vier Sätzen. (-6, 8, -4, -9).
Im Spiel der beiden auf Nummer 3 aufgestellten Spieler kam es zum Duell von Norbert gegen Promberger. Norbert gelang ein beinahe fehlerfreier erster Satz, der ihm rasch den Satzgewinn brachte. Eine Serviceumstellung (er servierte beinahe nur mit der Rückhand) brachte Promberger wieder zurück ins Spiel, da Norbert sich nicht gleich auf die Aufschläge einstellen konnte. Der dritte Satz wogte hin und her – letztendlich mit dem besseren Ende für Norbert. Diesen Vorsprung hat er aber gleich zu Beginn des vierten Sätzen wieder eingebüßt, da ein 0:5 nicht mehr aufzuholen war. Promberger begann auch den Entscheidungssatz stärker – doch Norbert konnte sich nochmals steigern. Nach 3:5 hieß es am Ende 11:6 – Promberger wurden am Ende die schnellen Oberschnittservice von Norbert zum Verhängnis, die er über die gesamte Spielzeit nicht retournieren konnte (6, -7, 10, -5, 6).

Das folgende Doppel zwischen David/Norbert und Wolf/Promberger verlief über weite Strecken ausgeglichen. Norbert und David lagen im ersten und zweiten Satz lange voran, konnten die Führung am Ende aber nicht verteidigen und verloren noch beide Sätze. Einen ausgeglichenen dritten Satz konnten sie gewinnen. Dennoch reichte es am Ende nicht zum Ausgleich. (-8, -9, 8, -7). – Anton hatte mit dem schnellen Spiel und den Aufschlägen von Wolf große Probleme. Trotz eines deutlichen Satzgewinnes (3. Satz) war er über die restliche Spielzeit der unbeweglichere und harmlosere Spieler. Selten konnte er seinen Gegner unter Druck setzen und musste sich insgesamt gesehen deutlich mit 1:3 geschlagen geben (-7, -8, 4, -7).

1:4 im „Go Sports“-Derby gegen Mauthausen

image0-5Die Firma „Go Sports“ von Andreas Kopriva war in diesem Corona-Sommer nicht untätig und unterstützt die beiden Bundesligavereine seit diesem Spieljahr. Die erste Begegnung der beiden Teams wurde daher von vielen Seiten mit Spannung erwartet.

Im Eröffnungsspiel konnte David dem langjährigen Bundesligaspieler Bernhard Kinz-Presslmayer lange Paroli bieten. David gelangen gleich viele Punkte wie seinem Gegner, dennoch gab es am Ende eine 1:3-Niederlage. (-10, -9, 5, -12). Unmittelbar danach traf Anton auf Martin Leonhartsberger. Leonhartsberger nahm Risiko, ließ die Bälle wenig springen und versuchte das Spiel schnell zu gestalten. Dies gelang ihm mit Fortdauer der Begegnung immer besser. Anton konnte die zwischenzeitliche 2:1-Satzführung nicht nutzen und verlor die Partie noch mit 2:3.
Norbert ließ im anschließenden dritten Einzel Martin Schaumberger keine Chance und gewann deutlich in drei Sätzen. Im Doppel zeigt Bernhard Kinz-Presslmayer seine Extraklasse. Er spielte groß auf und gewann die beiden ersten Sätze beinahe im Alleingang. Norbert und David konnten meist nur reagieren und zu wenig agieren. Erst im dritten Satz gelang es ihnen, selbst Akzente zu setzen. Schließlich setzte sich das Doppel Kinz-Presslmayer/Schaumberger mit 3:1 durch.
Danach hatte Anton gegen Kinz-Presslmayer im ersten Satz alles unter Kontrolle. Bei 10:7 konnte Kinz-Presslmayer auf 10:10 ausgleichen. Das spannende Nachspiel entschied der Mauthausner mit 18:16 für sich. Dies war auch gleichbedeutend mit Antons Niederlage, da er in den folgenden beiden Sätzen ohne Chance blieb.

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Damit endete das Spiel, welches vor zirka 30 Zusehern sehr freundschaftlich ausgetragen wurde, mit einem 4:1-Sieg der Mannschaft aus Mauthausen.

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