Dieses Wochenende stehen die nächsten Heimspiele der Bundesligamannschaft am Programm. Dabei möchten wir die Tabellenführung verteidigen. Mit den Welsern haben die Spieler noch eine Rechnung offen, gab es doch beim Eröffnungsturnier in Baden gegen diese Mannschaft eine Niederlage. Wir sind gespannt, in welcher Aufstellung die Oberösterreicher nach Wien kommen werden. Am Sonntag kommt die Mannschaft aus Sierndorf auf den Flötzersteig. – Spielbeginn wie immer am Samstag um 15 Uhr, am Sonntag um 10 Uhr. Wir würden uns über zahlreichen Besuch freuen.
Am Samstag kam es zum ewigen Duell gegen Gumpoldskirchen, welches meist ein Garant für Spannung und ein knappes Ergebnis ist. Wir boten erstmals wie geplant in dieser Saison Lukas Gruber auf, der heuer in der Bundesligamannschaft Fuß fassen soll. Die ersten drei Spiele boten gleich zwei kleine Überraschungen: Anton konnte gegen die gegnerische Nummer 1 (Franz Kraus-Güntner) einen deutlichen 3:0-Sieg feiern. (meist entwickelte sich hier in Gumpoldskirchen eine sehr knappe Partie). Die zweite Überraschung war die deutliche Niederlage von Lukas Gruber gegen sein Nachwuchspendant bei Gumpoldskirchen Lukas Bulant. Beim heurigen Debüt wirkte Lukas Gruber verkrampft und konnte seine selbst sehr hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Die einzige Konstante war das Spiel von Norbert gegen Clemens Gal, dass wie immer erst im fünften Satz entschieden wurde. Gal führte bereits mit 7:1, ehe das Spiel nochmals spannend wurde. Letztendlich konnte sich Gal mit 11:9 durchsetzen.
Gal spielte dann gegen Anton groß auf, dennoch konnte sich Anton in vier knappen Sätzen durchsetzen. Norbert ließ Bulant keine Chance, Kraus Güntner Lukas ebensowenig.
Beim Stand von 3:3 besiegte auch Anton Bulant deutlich. Lukas spielte gegen Gal eine gute Partie, musste sich aber in vier knappen Sätzen ebenfalls geschlagen geben. An diesem Tag blieb Norbert gegen Kraus-Güntner ohne wirklicher Chance. Mehr als ein Satzgewinn war nicht möglich.
So musste erstmals beim Stand von 4:5 ein Doppel entscheiden. Wir stellten nach den bisherigen Regeln Lukas (als Nachwuchsspieler) und Anton auf und waren überrascht, dass die Gegner mit Kraus-Güntner und Gal an die Platte traten. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass die Regel, dass der Nachwuchsspieler im Doppel antreten muss, heuer gefallen ist. Die Bestimmungen sind diesbezüglich sehr schwammig formuliert und nicht eindeutig. Im nach dem Spiel einsetzenden Mailverkehr meint der Bundesligavorsitzende Frank Mair, dass wir „für diese Saison damit leben müssen“.
Zurück zum entscheidenden Doppel: Anton und Lukas harmonierten gut und konnten die ersten beiden Sätze knapp gewinnen und waren im dritten Satz (9:11) knapp vor dem Sieg. Danach riss der Faden, beide begingen vermeidbare Fehler und waren in der Folge chancenlos. Mit 4:11 und 5:11 gingen die beiden Entscheidungssätze deutlich verloren.
Am Sonntag waren wir dann in Baden zu Gast. Hier stellten Anton und Norbert rasch die Weichen auf Sieg. Norbert besiegte Ahmadian mit 3:1, Anton schlug Varga 3:0. Im Duell der Nachwuchsspieler schlug Sagawe Lukas deutlich 3:0. Lukas konnte im ersten Stand einen großen Rückstand aufholen, um den Satz im Nachspiel noch zu verlieren. Danach fand er in keiner Phase mehr zu seinem Spiel und verlor deutlich. Danach musste sich Norbert ebenfalls Sagawe geschlagen geben. Norbert konnte Satzbälle in den ersten beiden Sätzen nicht verwerten und verlor dreimal im Nachspiel. Am Nebentisch besiegte Anton Ahmadian ebenfalls in vier Sätzen. Einen wichtigen Sieg konnte dann Lukas gegen Varga beisteuern. Beim Stand von 2:1 wurde es im vierten Satz noch einmal eng. Lukas behielt die Nerven und gewann im Nachspiel. Nach dem Premierensieg heuer konnte Lukas auch Ahmadian fordern. Hier gingen die knappen Sätze (Satz 1 und 4) an den Gegner, womit Lukas die Niederlage akzeptieren musste.
Anton gegen Sagawe und Norbert gegen Varga hatten dann keine Probleme, um den fünften Sieg im sechsten Spiel zu fixieren.
Nachdem die Auftaktrunde in den November verschoben wurde, startete die Bundesligamannschaft erst vergangenes Wochenende in den regulären Meisterschaftsbetrieb. 15 Runden stehen in der Hinrunde auf dem Programm – daher wartet in den nächsten Wochen ein dicht gedrängtes Programm auf die Spieler. Zu Beginn gab es die Auswärtsspiele gegen Wiener Neudorf/2 und Guntramsdorf zu bewältigen.
Gegen Wiener Neudorf/2 (Michael Weis, Lukas Schagl und Fabian Fritz) durfte ein Sieg erwartet werden, da die Mannschaft als Aufsteiger mit hoffnungsvollen Nachwuchsspielern als klarer Außenseiter in das Spiel gegangen ist. Der 6:1-Sieg in 75 Minuten spiegelte das Kräfteverhältnis dann auch eindrucksvoll wieder. Einzig Wolfgang musste sich Fabian Fritz deutlich in drei Sätzen geschlagen geben.
Als erster Gradmesser der heurigen Saison wartete am Sonntag der Sieger des Openings – der TTC Guntramsdorf. Leider mussten die Guntramsdorfer auf ihre etatmäßige Nummer 1 Yuriy Matviychuk aus Krankeitsgründen verzichten. Neben Marius Mandl und Rene Sabin komplettierte Christoph Lehner das Guntramsdorfer Trio.

Wie eng die Partie hätte werden können, zeigt der blendend aufgelegte Rene Sabin. Nach einem satzmäßig knappen 3:0 gegen Norbert, steigert er sich in einen wahren Spielrausch und ließ Anton in einer sehenswerten Partie wenig Chance. Erst David gelang es im achten Match, Sabin in vier knappen Sätzen zu besiegen. Dabei gelang es David in den ersten beiden Sätzen nach teilweise hohen Rückständen (1:6 im 1. Satz, 2:5 im 2. Satz) noch für sich zu entscheiden. Im dritten Satz vergab David zwei Matchbälle, um danach den vierten Satz nach 8:8 auf 11:8 zu gewinnen.
David blieb gegen Mandl nach anfänglichen Problemen mit 3:1 siegreich, Anton hatte gegen Mandl keine Probleme. Der Ersatzmann Lehner war sehr motiviert – mehr als ein Satzball gegen Anton war für ihn aber nicht zu holen. Alles in allem ein 6:2 Sieg, den wir sehr gerne mitnehmen. – Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass wir nach Verlustpunkten bereits vorne mitmischen:
https://www.ttbundesliga.at/ligen/herren-2/tabelle-und-rangliste/
Nach einigen Verschiebungen sind jetzt alle Herbsttermine der 2. Bundesliga fixiert. Die Mannschaft Anton Kutis, David Klaus, Norbert Rapolt und Wolfgang Päuerl wird heuer durch Lukas Gruber ergänzt und verjüngt. Alle fünf freuen sich bereits auf die beginnende Saison und natürlich auf zahlreichen Besuch der Heimspiele.
Spieltermine 2019/20:
12. Oktober 2019 – 13:00: Wiener Neudorf – SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig
13. Oktober 2019 – 10:00: Guntramsdorf – SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig
19. Oktober 2019 – 15:00: SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig – Neusiedl
20. Oktober 2019 – 10:00: SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig – Oberpullendorf
26. Oktober 2019 – 15:00: Gumpoldskirchen – SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig
27. Oktober 2019 – 10:00: Baden – SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig
9. November 2019 – 15:00: SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig – Wat Mariahilf/Langenzersdorf
23. November 2019 – 15:00: SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig – Wels
24. November 2019 – 10:00: SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig – Sierndorf
30. November 2019 – 14:00: Feldkirchen/Puch – SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig
1. Dezember 2019 – 10:00: St. Urban/ATV – SPG Tischtennis Sportklub Wien/Flötzersteig
Alle Termine finden sich auch auf der Homepage unter TERMINE wieder.
Im letzten Spiel des Grunddurchganges kam es zur Begegnung gegen Wiener Neudorf. Die Ausgangslage war dabei noch durchaus spannend. Wiener Neudorf brauchte einen Sieg, um den Verfolger Ebensee auf Distanz zu halten. Ebensee und Wiener Neudorf peilten jeweils noch den vierten Rang im Endklassement an, der eine Teilnahme an der im nächsten Jahr erstmals ausgetragenen 1. Bundesliga Challenge League garantieren soll.
Kolodziejczyk blieb in seinen drei Spielen ungefährdet. Er gab lediglich gegen Anton den Eröffnungssatz ab, danach folgten neun Satzgewinne in Folge. Anton, Wolfgang und David mussten somit gegen Radel und Bäuerle punkten, um dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben. Von diesen sechs Partien konnten wir fünf gewinnen. Lediglich Bäuerle konnte Wolfgang besiegen.
So kam es beim Stand von 5:4 zum Doppel. Nach wechselhaftem Verlauf – der erste Satz ging 13:15 verloren, der zweite wurde nach einem 6:10 noch 12:10 gewonnen – wurde auch das Doppel mit 3:1 gewonnen.
Somit gab es einen 6:4 Sieg gegen Wiener Neudorf. Ebensee konnte den erwarteten Sieg gegen Innsbruck einfahren und Wiener Neudorf in der letzten Runde noch überholen.
Ein Blick auf die erfreuliche Abschlusstabelle: https://www.ttbundesliga.at/ligen/herren-2a/tabelle-und-rangliste/