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Kurt Weiss im 85. Lebensjahr verstorben

04.11.2017

Weiss Kurt NewsWie wir leider erst jetzt erfahren haben, ist unser langjähriger Spieler und Weggefährte Kurt Weiss am 9. Oktober 2017 im Alter von 84 Jahren verstorben. Kurt Weiss hatte die Passnummer 2602 und kam im Juli 1990 nach der Auflösung des SC Allotria mit einigen seiner langjährigen Freunde zu uns. Solange es seine Augen erlaubten, spielte er sehr gerne Tischtennis und im Anschluss an eine Trainingseinheit oder ein Meisterschaftsspiel die eine oder andere Runde Tarock. In der Saison 2005/06 holte er mit Alois Czokally bei den Wiener Meisterschaften den Titel im Senioren-Doppel-70. Im Dezember 2012 musste Kurt Weiss aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden und sich vom Tischtennis Sportklub Wien abmelden. – Kurt Weiss (6.2.1933 – 9.10.2017) wurde am Friedhof Stammersdorf-Zentral beerdigt. Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.

 

Schon 193 Titel in Individualbewerben bei Wiener Meisterschaften in unserer Vereinsgeschichte * Peter Raidl mit 33 Titeln Rekordhalter

03.11.2017

Ekeren Peter 9Der Titel von Ivona Baskarad im Damen-Einzel bei den Wiener Meisterschaften 2017 war bereits der 193. Titel eines Sportklub-Spielers oder einer Sportklub-Spielerin bei Wiener Meisterschaften. Der erste Titelträger war Herbert Wagner im Herren-Einzel in der Saison 1954/55 – Herbert ist ja noch immer bei Naturfreunde Stadlau gemeldet und hält uns als Unterstützendes Mitglied die Treue. Insgesamt trugen sich in unserer Vereinsgeschichte bereits 59 Spielerinnen und Spieler in die Siegerlisten ein (Rahmenbewerbe nicht mitgezählt). Mit bisher 33 Titeln hat Peter Raidl (im Bild links) wohl eine Marke gesetzt, die nicht leicht zu überbieten sein wird. Ihm folgt Günter Strauß mit 15 Titeln, gefolgt von Thomas Karner (11). Wir hoffen natürlich, dass schon in einer Woche bei den Nachwuchsbewerben der Wiener Meisterschaften 2011 die Marke von 193 Titeln erhöht werden kann.

Unsere erfolgreichsten Spielerinnen und Spieler bei Wiener Meisterschaften (in Klammer die Zahl der errungenen Titel): Peter Raidl (33), Günter Strauß (15), Thomas Karner (11), Monika Walek und Martin Frömmel (je 8), Marko Maric (7), Norbert Rapolt und Aleksandar Sekulic (je 6), Wolfgang Päuerl und Georg Stierle (je 5), Chen Rui, Anton Hold, Narayan Kapolnek, Andreas Rath und Roland Wukovits (alle 4), Gerald Batelka, Renate Burg, Eduard Gammauf, Adrian Manu, Werner Schlager und Peter Weiss (alle 3), Walter Buchegger, Nina Bocek, Marisa Burg, Carina Czernay, Alois Czokally, Stefan Frömmel, Domenique Grohmann, Peter Mittermaier, Anton Nather, Monika Navratil, Robert Panner, Robert Rosenagel und Andrea Tollay (alle 2) sowie Susanne Airnhof, Ivona Baskarad, Erwin Bohrn, Irene Burian, Andy Garcia-Barbon, Ernst Gislai, Matthias Habesohn, Alfred Hasenhindl, Alfred Hauber, Walter Heimberger, Zoltan Kovacs, Nora Langer, Lieu Cam Quay, Tristan Luther, Günther Mayer, Qi Ying Le, Cornelia Rauchegger, Rene Sander, Harald Schlager, Roland Sedlacek, Theo Seiz, Brigitte Unterweger, Herta Vodnyanszky, Herbert Wagner und Kurt Weiss (je 1).

Ivona Baskarad ist die Wiener Meisterin 2017 im Damen-Einzel

Wr Meisterschaften DamenDie Wiener Meisterschaften 2017 werden auch heuer wieder in zwei Teilen ausgetragen. Am 1. November 2017 standen die Bewerbe der Allgemeinen Klasse auf dem Programm. Wir berichten hievon in zwei Teilen, zuerst von den Haupt- und anschließend von den Rahmenbewerben. Das erfreulichste Ergebnis war dabei natürlich der Sieg von Ivona Baskarad, unserem sympatischen Neuzugang aus Kroatien, im Damen-Einzel. Ivona war bei ihrem Siegeszug ziemlich ungefährdet. Lediglich gegen die routinierte Brigitte Gropper musste Ivona im Semifinale einen Satz abgeben. Im Endspiel gegen die Vorjahrfesmeisterin Claudia Steinbacher gewann Ivona sicher mit 3:0. Ihrer Goldmedaille im Einzel fügte sie noch zwei dritte Plätze (im Damen-Doppel mit Rita Piros) und im Mixed-Doppel (mit Fabian Garmroudi) – ein großartiger Einstand.

Im Herren-Einzel zählte Norbert Rapolt natürlich zu den großen Favoriten, leider musste er aber schon in der 2. Runde gegen seinen Mannschaftskollegen Chen Rui antreten und dieser setzte sich in vier Sätzen durch. Für Norbert endete auch das Doppel (mit Raphael Gottweis) mit einer Enttäuschung, schon in der 1. Runde gingen die beiden gegen Koszik/Riedler sang- und klanglos unter. Die Bronzemedaille mit Birgit Schwab im Mixed-Doppel blieb somit für Norbert bei diesen Wiener Meisterschaften die einzige Ausbeute. Für Chen Rui war im Semifinale gegen den späteren Wiener Meister Martin Schuster Endstation – auch für ihn ist eine einzige Bronzemedaille wahrscheinlich nicht das, was er sich von diesen Titelkämpfen erhoffen durfte. Von unseren Nachwuchsspielern schafften vier Spieler in ihren Vorrundengruppen Platz 1 oder 2 und damit den Aufstieg in den Hauptraster: Raphael Gottweis (in der 1. Runde 0:3 gegen Qi Ying Le), Otto Graf (mit einem beachtlichen Sieg gegen den Wiener-Liga-Spieler Peter Fox; in der 1. Runde 0:3 gegen Bernhard Doppelbauer), Andy Garcia-Barbon (in der 1. Runde 2:3 gegen den späteren Wiener Meister Martin Schuster!) und schließlich Lukas Gruber, der einen sensationell starken Tag erwischte und mit Siegen über Roman Holecek und Robert Waldhäusel ins Viertelfinale vordringen konnte, wo er gegen Bernhard Doppelbauer nach einem beachtlichen Kampf mit 1:3 den Kürzeren zog. Ivana Masarikova und Peter Raidl durften mit ihren Schützlingen wirklich zufrieden sein.

Stefan Lucanin und Arthur Vernydub gewinnen die Rahmenbewerbe

Wr Meisterschaften 1500Die drei Rahmenbewerbe (ab Wiener Liga, unter 1500 beziehungsweise unter 1100 CRS-Punkte) sind immer eine gute Gelegenheit für jüngere Spieler und die zweite Garnitur, sich ins Rampenlicht zu spielen, Und diese Chance nützten einige unserer Jugendlichen sehr gut. Arthur Vernydub bestätigte im Bewerb unter 1100 Punkte seine Favoritenrolle und gewann den Bewerb durch einen Finalerfolg gegen Christian Ritter NFS, dem er in den Vorrundengruppen noch unterlegen war. Im Bewerb unter 1500 Punkte waren gleich zwei unserer Jugendlichen auf dem Siegerfoto: Daniel Basnar als 3. (ganz links) und Stefan Lucanin als strahlender Sieger (Zweiter von rechts) – tolle Leistungen! Stefan und Daniel freuten sich zu Recht über die Pokale, die ein weiterer Ansporn für ein intensives Training sein sollten.

1:4-Niederlage in Bargteheide – aber: sehr gute Leistungen unserer Jugendlichen in Nord-Deutschland

30.10.2017

20171027_190653Da bekannterweise ja aller guten Dinge drei sind, starteten wir heuer erstmals mit drei Mannschaften im TT-Intercup. Nachdem sich unsere 2. Mannschaft (Raphael Gottweis, Fabian Garmroudi, Manuel Fischer) in Verona ebenso mit 4:0 durchsetzen konnte wie eine Woche später unsere 1. Mannschaft (Norbert Rapolt, Wolfgang Päuerl, Chen Rui) in Sarajevo, war jetzt am vergangenen Wochenende unsere 3. Mannschaft dran. Florian Kellner, Lukas Gruber und Otto Graf machten sich gemeinsam mit Peter Raidl am Freitag zeitig früh auf den Weg nach Schwechat – mit einem Austrian-Flug (operated by Air Berlin) ging es nach Hamburg. Und der Air-Berlin-Pilot verabschiedete sich mit einem „Go-Around“ – einem Durchstartemanöver am Hamburger Flughafen. Mit einem Regionalzug ging es dann weiter nach Bargteheide, einer sport- und tischtennisbegeisterten Kleinstadt mit 16000 Einwohnern im Norden von Hamburg. Wir wurden dort sehr freundlich aufgenommen und sehr nett privat untergebracht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand um 16.00 Uhr einmal zum Aufwärmen ein Freundschaftsspiel gegen eine Schleswig-Holsteiner U18-Auswahl auf dem Programm. Damit nicht zu viel Substanz verloren geht, wurde jeder gegen jeden auf zwei Gewinnsätze gespielt.

Das Spiel verlief sehr au20171027_172739sgeglichen, das Endergebnis von 7:2 für die Schleswig-Holsteiner war dann aber deutlich. Um 19 Uhr begann dann der offizielle Teil – unser 86. TT-Intercup-Spiel. Der TSV Bargteheide spielt in der Regionalliga Nord und war demnach haushoher Favorit. Wir dürfen aber vorwegnehmen: Unsere drei Jungs (im Bild ganz oben von links nach rechts: Otto Graf, Florian Kellner, Lukas Gruber; Florian Keck, Constantin Velling, Chris Albrecht) verkauften sich hervorragend und spielten teilweise tolles Tischtennis. Lukas und Otto durften sich sogar über je einen Satzgewinn freuen, Florian war ganz nah dran – er führte im 1. Satz 10:8 und im 2. Satz 10:9, verlor aber leider beide Sätze. Lukas und Florian schafften dann mit einem ausgezeichneten Doppel sogar noch den Ehrenpunkt. Damit durfte wirklich nicht gerechnet werden. Mit 1:4 gab es einen ehrenvollen und durchaus respektablen Abschied aus dem Hauptbewerb, für Florian, Lukas und Otto geht es jetzt im Trostbewerb weiter.

Vor allem am Samstag war das Wetter nicht optimal, dennoch standen Besichtigungen auf dem Programm. Ein großartiges Abendessen am Samstag-Abend trug ebenfalls zur guten Stimmung bei. Natürlich durfte ein Kurzbesuch auf der Reeperbahn nicht fehlen. Am Sonntag rundete eine Hafenrundfahrt das Programm ab, ehe es am Nachmittag wieder zum Flughafen und wegen des Sturms leicht verspätet wieder zurück nach Wien ging. Florian Kellner, Lukas Gruber, Otto Graf und Betreuer Peter Raidl werden dieses Wochenende sicher in bester Erinnerung behalten. – Und jetzt warten alle drei Mannschaften schon auf die Auslosung der nächsten Runde…

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